Was kommt?



nächster Monat | Vorschau


Freitag, 10. September 2010


Party um 23:00 Uhr im Saal, Eintritt 7€ / Die ersten 100 Ladys for free

TRUE NOTE CLUB

"Style Liga"


On the decks:
DJ Blastar (Mannheim)
Deckstarr (True Note Club)

Im September ist es mal wieder Zeit für die wohl beliebteste Reihe innerhalb des legendären True Note Clubs. Style Liga bedeutet, es werden die Perlen der kurzen aber
prägenden Deutsch Hip Hop Ära ausgepackt. Wir reden hier nicht von Aggro Berlin oder sonst welch vergänglichen Rapfutzies, sondern von Musik die unsere Jugend egal
welchen Alters bestimmt hat. Du hast im Sommer den Sound der Absoluten Beginner gepumpt? Im Herbst dein erstes Bier zu Blumentopf getrunken oder im Winter deine ersten Rhymes zum Sound von Too Strong geschrieben?

Dann wirst du diesen Abend im True Note Club lieben und zu schätzen wissen. Vögel müssen draussen bleiben.



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Samstag, 11. September 2010


Party um 23:00 Uhr im Saal, Eintritt 6 €

Kassettenmusik - feinstes Gemisch!

Alles kann - nichts muss !


mit MediReal und Dom

Oft kopiert - nie erreicht ! Wandeln zwischen Anspruch und Tanzflächenalarm. Trash trifft Indiegiganten , Groove auf Gitarrenriffs , Soul auf Elektro und noch viel mehr ....
Alles kann - nichts muss ! Ausgesucht und gemischt von den vitalen Tonträgervirtuosen MediReal und DOM.

www.kassettenmusik.de



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Sonntag, 12. September 2010


Comedy um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 16 € / AK 19 €

Jörg Knör

Neues Programm - Alles nur Show!


Jörg Knör, der Entertainer unter den Comedians, jongliert mit allem, was auf
der Bühne Wirkung hat: Komik, Musik, Parodie und blitzschnellen Karikaturen.
Das aktuelle Programm des Bambi-Preisträgers ist ein spannender Ausflug in die
Welt der Stars, die gerade Schlagzeilen machen, und beginnt genau da, wo
Frauke Ludowigs Stargeflüster aufhört.
Alle üblichen Verdächtigen auf frischer Tat ertappt: Dieter Bohlen, Bruce Darnell,
Bushido, Silvio Berlusconi, Barack Obama, Dirk Bach, Reiner Calmund, George
Clooney, Nicolas Sarkozy, Johannes Heesters… Wer sich gerade blamiert, wird
von Knör parodiert.
Unverlangte, aber dankbar aufgegriffene Vorlagen lieferten auch: Karl Lagerfeld,
Helmut Schmidt, Angela Merkel, Michael Jackson, Desirée Nick, Karl Dall, Mario
Barth, Dj Ötzi, Helge Schneider, Tokio Hotel…
Alles, was unter den roten Teppich gekehrt wurde – Jörg Knör hat es
aufgesammelt und serviert es brandaktuell auf der Bühne.
„ALLES NUR SHOW!“ – 2 Stunden, die wie im Flug vergehen und Lust auf mehr
machen!



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Wettlesung um 20:00 Uhr im Café, Eintritt frei!

Poetry Slam

Moderiert von Sascha Agocs


Aufwühlen, anrühren, provozieren, erheitern oder einfach nur unterhalten.... Alles kann, nix muss! Slamtexte bieten die ganze Palette dessen, was man mit Worten anstellen kann. Im monatlichen Wettstreit hauen sich Poeten ihre Texte um die Ohren und buhlen um die Gunst des Publikums. Dabei haben sie fünf Minuten Zeit. Wer gefällt, kommt eine Runde weiter und kann schließlich im Finale 50,- € gewinnen. Einzige Bedingung: Die Texte müssen aus eigener Feder stammen.
Wer mitmachen will, meldet sich vor der Veranstaltung bei Moderator Sascha Agocs an.



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Montag, 13. September 2010


Kabarett-Slam um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 11€ / AK 14€

WDR Kabarett-Slam

Mit Frank Lüdecke, Jens Heinrich Claassen, Volker Diefes, Frank Fischer


Moderation René Steinberg

Der WDR fühlt dem deutschen Kabarett-Nachwuchs auf den Zahn. Moderator René Steinberg lädt zum großen Newcomer-Check nach Duisburg in die Kulturzentrale. Um den Publikumspreis konkurrieren drei Kandidaten, die per Applausometer gekürt werden. Kabarett-Vollprofi Frank Lüdecke (Scheibenwischer, Die Wühlmäuse) versorgt die junge deutsche Komik-Elite mit Tipps für die Bühne. Ein temporeicher Abend mit frechen Soloeinlagen, schrägen Interviews und kühnen Improvisationen.



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Freitag, 17. September 2010


Party um 22:00 Uhr im Saal, Eintritt 5 €

Warm Up

Die Duisburger Party für Lesben und Schwule


Das schwul-lesbische Tanzerlebnis ist schon lange fester Bestandteil der Ruhrgebietsszene. Die Überschüsse, die mit dieser Party erzielt werden, verwendet der Verein AkDuLus nicht zu kommerziellen Zwecken, sondern unterstützt damit Projekte der Duisburger Lesben- und Schwulenszene. Die Party zählt im Schnitt 400 Besucher und ist damit Garant für besonders gute Stimmung.

Mehr Infos unter: www.akdulus.de



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Samstag, 18. September 2010


Konzert um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 12 € / AK 15 €

['pro:c-dur]

Wir geben alles, gelacht wird nicht


['pro:c-dur] – das sind Timm Beckmann (ehemals Weber-Beckmann/Musikkabarett, Pianist) und Tobias Janssen („Janah and the Cosmic Wave Orchestra“, E-Gitarrist). Die zwei Musiker waren auf der Suche nach neuen Herausforderungen und haben einander gefunden. Nach monatelangem Aufenthalt im Trainingslager für Alleinunterhalter, unzähligen Kursen in ostasiatischer Kampfkunst und Thai Chi und zig gescheiterten Schönheits-OPs macht sich ['pro:c-dur] nun auf den Weg, die Kabarett- und Musikszene unsicher zu machen. Tobias Janssen und Timm Beckmann spielen Rock, Klassik, Funk, Jazz und alles, was ihnen noch so unter die Finger kommt. Sie zelebrieren Originalwerke, schreiben eigene Songs, kombinieren verschiedene Stilrichtungen, bearbeiten Stücke oder bauen musikalische Fragmente in ihre Gespräche ein. Die Übergänge sind fließend, so dass ein permanenter Wechsel aus musikalischem und gesprochenem Dialog entsteht. Alles geschieht hier im Dienste der Musik - es sei denn, die beiden wollen es anders.

Bei dieser ganzen Prozedur kann es durchaus auch mal laut werden: Tobias und Timm sagen zu einem kleinen „Tribute to Metallica“ nicht nein. Und außerdem hält ['pro:c-dur] eh nicht viel von der Trennung der Musikstile. Deshalb hört man auch mal Klassik und Hardcore an einem Abend. So ist es also kein Wunder, dass Tobias Janssen seine gesamten Gitarrenverstärker mitschleppt und Timm Beckmann neben Flügel auch noch ein Stagepiano von Roland spielt.... Man muss sich gefasst machen auf einen Abend, der einem die Persönlichkeiten der großen Komponisten der Klassik näher bringt. Auf einen Abend mit spektakulären Erkenntnissen, tonaler Erfüllung, peinlichem Erröten, transzendenter Erfahrung – ach, auf einen Abend mit einfach allem, was mit Er- beginnt!
['pro:c-dur] - das ist kein Klavierkabarett! Schließlich spielt Tobias Janssen E-Gitarre! Musikkabarett? Nein, das klingt zu brav! Rockkabarett? Nein, ['pro:c-dur] spielt auch Klassik! Klassikrock? Nein, bloß nicht, das klingt wie „Kuschelrock“. Außerdem reden die Jungs doch auch! ['pro:c-dur] – das ist eine neue Art. ['pro:c-dur] ist stil- und epochenübergreifendes Kabarettkonzert! Jawohl und Amen!



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Party um 23:00 Uhr im Saal, Eintritt 7 €

Yum Yum

Mit Tand Williams & D-Nice


Der Sommer neigt sich dem Ende und der Herbst zieht langsam in unseren Gefilden ein. Also kühlere Temperaturen und lange Schlangen vor dem Club werden wieder erwartbar. Wir tun unser Bestes um diesen Trend zu unterstützen und schicken mit Tand Williams und D-Nice zwei der besten Yum Yum DJs am 18. September an die Plattenteller des Hundertmeisters. Und während im Vormonat noch die Körpertemperatur mit Wassereis gesenkt wurde, erhöhen wir diesmal zum konträren Ausgleich das Tempo und feiern das Fallen der ersten Laubblätter.

Timo, André, Deniz, Nina und Jessi freuen sich auf kühlere Zeiten...



Mehr Informationen, neue Musik, alle Mix-CDs, Videos und Comics zu unseren Veranstaltungen findest du unter: www.chromemusic.de & www.droppz.com



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Dienstag, 21. September 2010


Kabarett um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 12 € / AK 15 €

Muhsin Omurca

Tags Deutscher Nachts Türke


Erst die Integration dann der deutsche Pass

Was ist der Unterschied zwischen einem getürkten Deutschen und einem Bio-Deutschen?
Die Neu-Germanen geben mit ihrem alten Pass nicht gleich auch noch ihre kulturelle Identität ab, die sie zumindest zu 50 Prozent definiert. Und damit führt Omurca all jene Theorien ad absurdum, die davon ausgehen, dass durch die alleinige Zuerkennung der deutschen Staatsbürgerschaft alles erledigt ist...Messerscharfe Satire.


Veranstalter: Alevitische Gemeinde NRW



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Mittwoch, 22. September 2010


Kabarett um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 13€ / AK 16€

Das Bundeskabarett

Ein schwerer Fall


Schrill, verrückt und dabei unsäglich komisch, so der WDR über das Bundeskabarett. "Ein schwerer Fall" ist die Premiere der drei Weltverbesserer im Lachgeschäft und sogleich der Anspruch auf ein neues Genre: Kabarettismus.
Sebastian Pufpaff (Gewinner des Publikumspreises Beklatscht & Ausgebuht beim 16. Prix Pantheon), Henry Schumann und Martin Zingsheim sind angetreten, Deutschland zu retten. In ihrem Stück über Liebe, Hass, Geld und den Schweigefuchs prallen die bundesrepublikanischen Parallelgesellschaften heftigst aufeinander. Es wird abgerechnet und das geht nur über Leichen.

Das ungleiche Trio sitzt auf dem festgefahrenen Schiff "MS Deutschland"
und hat zwei Stunden Zeit, irgendwie zueinander zu finden. Dabei irren sie durch den deutschen Sumpf der Missverständnisse und Schuldzuweisungen, hüpfen graziös skurril über das Minenfeld aktueller politischer und gesellschaftlicher Geschehnisse und nehmen alle, nur sich selbst nicht zu ernst. Drei Vollblutcholeriker mit dem Hang zur Dramatik und einer wichtigen gesellschaftlichen Erkenntnis: /"Jeder Arsch hat sein Furunkel !".



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Donnerstag, 23. September 2010


Lesung um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 12€ / AK 15€

Jutta Ditfurth

Szenische Lesung - Ermittlungen über Ulrike Meinhof (mit Bildern und Fundsachen)


Ulrike Meinhof wäre heute 75 Jahre alt. Vor 40 Jahren, im Winter 1969/70, entschied sich die angesehene Publizistin für den »bewaffneten Kampf« – warum? »Hätte Ulrike Meinhof mehr mit mir getanzt, sie hätte nie zu Bomben gegriffen«, sagte Günter Grass, Spezialist für deutsche Geschichte, kürzlich sinngemäß in einem TV-Interview.
Ist die Nachkriegsgeschichte so schlicht zu erklären? Die Mythen über Ulrike Meinhof speisen sich seit Jahrzehnten vor allem aus vier trüben, interessengeleiteten Quellen: den Behauptungen ihrer Pflegemutter Renate Riemeck, ihres Ex-Ehemanns Klaus Rainer Röhl, des Bundeskriminalamts und des Autors Stefan Aust. Von ihnen schrieben die meisten anderen Autoren ab. War Ulrike Meinhof tatsächlich eine 'privilegierte
Publizistin' aus 'antifaschistischer Familie', eine verwirrte Bürgerin, die angeblich alle Chancen hatte und sich, ansonsten völlig grundlos, mit einem tolpatschigen Sprung aus dem Fenster dem 'Terrorismus' anschloss, zur Furie wurde, nur weil ihr Ehemann sie betrog und sie – angeblich – Andreas Baader hörig war?«
Jutta Ditfurth hat sechs Jahre im In- und Ausland über Ulrike Meinhof geforscht, sich in Kellern und Archiven vergraben, hunderte von Zeitzeugen interviewt. Sie knackt die Mythen sowie die Interessen hinter ihnen. In einer neu geschaffenen Inszenierung, einer »Szenischen Lesung – Ermittlungen über Ulrike Meinhof mit Bildern und Fundstücken«, erzählt sie Ulrike Meinhofs Leben und diskutiert anschließend mit dem Publikum.



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Freitag, 24. September 2010


Konzert um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 15 € / AK 18 €

Guru Guru

Live On Stage


Als Guru Guru 1968 im Jahr der Studentenrevolte gegründet wurden, konnte niemand erahnen, dass ausgerechnet diese Band im letzten Jahr ihr 40-zig jähriges Bühnenjubiläum feiern würde. Wo sich viele Bands mit teilweisen großen Hits nur eine kurze Epoche im Musikbusiness behaupten konnten, gingen Guru Guru abseits vom Mainstream mit ihrer Synthese aus experimentellen Rock, Ansätzen von Avantgarde über die Variationen des Jazz bis hin zur puren Elektronik ihren eigenen Weg.
Klar - es war ein ständiges Auf und Ab, doch Guru Guru haben im letzten Jahr mit über 70 Konzerten zu ihrem Bühnenjubiläum bewiesen, dass sie kein bisschen müde sind. Wenn Bandgründer und Weltmusiker Mani Neumeier die Drumsticks wirbeln lässt, Zauberfinger Hans Reffert seine rotzige Gitarre ein stöpselt, Peter Kühmstedt die Basssaiten vibrieren lässt und Saxofonist Roland Schaeffer ins Blech röhrt, wird so mancher prominente Live-Act zur faden Nummer, denn die vier Krautrocker aus dem Odenwald zählen zu den ältesten deutschen Rockbands und sind unbestritten eine lebende Legende.
Nach über 25 LP und CD Veröffentlichungen zählen die Mitbegründer des Krautrocks, die alle Trends und Moden überlebt haben, nach wie vor zu den Urgesteinen der progressiven Rockmusik. Dabei zeigen Guru Guru, dass "das runderneuerte Flagschiff des Deutschrock" (Musikexpress) nichts von seiner Fähigkeit eingebüßt hat, die Konzertbesucher in ihren Bann zu ziehen und immer noch für ein außergewöhnliches Hörerlebnis zu sorgen.



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Party um 22:30 Uhr im Saal, Eintritt AK 5,- €

Eschaus

10. Revival Rock Café


Die Legende lebt weiter! Zum 10. Mal feiern wir das Revival Rock-Café. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Weggefährten aus alten Tagen und auf das Kennenlernen neuer interessanter Leute. An den Plattentellern steht DJ Powl.



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Samstag, 25. September 2010


Party um 23:00 Uhr im Saal, Eintritt AK 5,- €

Pop Missile F1-11

Guitarpop, Indierock, Elektrostuff...


DJs Annika From Above 1980 & Thorrissey


www.popmissile.de



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Mittwoch, 29. September 2010


Kabarett um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 12 € / AK 15 €

Franziska Mense-Moritz

Ich sag mal: Normal!


„Ich sag mal: Normal!“ ist das zweite abendfüllende Soloprogramm der Ruhrpottkabarettistin und Sängerin Franziska Mense-Moritz.
Sie nimmt uns mit auf eine satirische Holperstrecke durch die Tücken des Alltags, auf der das Normale absurd erscheint und das Absurde zum Regelfall mutiert.
Seit 1978 ist die wandelnde Raucherecke, schrille Horrorbäckerin, lästernde Powerkellnerin und Kabarettröhre auf den Bühnen der Republik unterwegs (u.a. Rocktheater N8chtschicht, Geierabend, Rockorchester Ruhrgebiet, verschiedene Fernseh- und Rundfunkproduktionen), um ihr Publikum mit Sketchen, Liedern und Geschichten zu begeistern.
Wenn sie mit ihrer großen Klappe einen Satz mit „Ich sag mal: Normal!“ einleitet, trennen uns von den Abgründen des Lebens nur noch die Tränen des befreienden Lachens.
„ Das Leben schreibt immer noch die besten Geschichten, Franziska Mense-Moritz führt sie später auf.“ (Ruhrnachrichten)
„Letzlich ausschlaggebend ist die umwerfende schauspielerische Präsenz dieser Frau.“ (Westfälische Rundschau)
„Hier sitzt jeder Gag, jede Pointe trifft ins Schwarze. Und jedem im Publikum ist klar: Das hier ist große Kabarettkunst.“ (Westdeutsche Allgemeine)



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Donnerstag, 30. September 2010


Lesung um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 6 € / AK 9 €

Reina Ilona Vildebrand

Mongolenkind – eine musikalische Leseperformance


Im Rahmen der ersten Culex-Litmeister-Lesung am 30.09.10 im Hundertmeister präsentiert die Duisburger Songpoetin Reina Ilona Vildebrand ihren Roman »Mongolenkind«.

Als Songschreiberin und Lyrikern, auch als Kabarett-Texterin kennt man die Duisburger Künstlerin bereits. Aus ihren beliebtesten Songs und Teilen dieses packenden Romans hat sie eine unterhaltsame Performance entwickelt, mit der sie ihr Publikum in den vergangenen Monaten mit einigen exklusiven Auftritten begeisterte. In ihrem Roman wird der dramatische Lebensweg einer Frau geschildert, die in der DDR der 50er und 60er Jahre aufwächst. Die dunkle Geschichte ihrer Familie, die in der Zeit des zweiten Weltkriegs beginnt, hat Spuren hinterlassen. Vildebrand nimmt kein Blatt vor den Mund, schildert die oft absurden Verhältnisse in der DDR der 50er und 60er Jahre. Im nächsten Moment führt sie den Leser sprachgewaltig in Kriegsereignisse und erotische Szenen. Nach dem Ende der DDR findet sie sich im Westen in aberwitzigen Situationen wieder, muss mühselig lernen, mit der neuen Realität fertig zu werden. Doch die Romanheldin erkämpft sich ihren Weg und entdeckt die ihr bis dahin unbekannte Welt des Glaubens. Da begegnet sie dem Mann, der ihre neuen Hoffnungen auf eine harte Probe stellt …

In den Songs und den Texten zwischen den Romanpassagen kommt die andere Seite der Autorin stimmgewaltig zur Geltung – eine Performance, die schauspielerisch und musikalisch überzeugt und berührt. Vor den Augen der Zuschauer wird eine Welt lebendig, von der sie so noch nie gehört haben – und die einem dabei merkwürdig vertraut vorkommt.

Die Sängerin gestaltet einen unterhaltsamen Abend, in dem, neben aller Tragik auch Komik und Comedy ihren Platz haben. Unter anderem durch den Kunstgriff zur Rolle des herrlich sächselnden Reiner Willdebrand vom Institut für Meinungsforschung und angewandte Sprachen in Halle-Saale (IfMFuaSH), der keine Hemmungen kennt, wenn es gilt, den Zuschauern die Schamröte ins Gesicht zu treiben. Die vielseitige Künstlerin bietet die Gelegenheit, Literatur anders zu erleben als gewohnt und passt so ideal ins Konzept der Culex-Litmedia.

Die Culex-Litmedia ist ein junges Duisburger Unternehmen, bestehend aus den Bereichen Kulturverlag und Performanceagentur, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die verschiedenen Kunstformen Literatur, Kunst und Musik zu fördern. Von September an werden verschiedene Culex-Künstler monatlich ihre Werke im Rahmen Culex-Litmeister-Lesung im Duisburger Hundertmeister präsentieren. Der nächste Termin ist der 16.10.2010.

Eintrittskarten zur Lesung gibt es im Hundertmeister oder im Onlineshop des Culex – Verlags. Aktuelle Termine & Infos zur Künstlerin gibt es unter http://www.vildebrand.de, http://www.culex-litmedia.de sowie http://www.hundertmeister.de.



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Freitag, 01. Oktober 2010


Konzert um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 9 € / AK 12 €

Shaa Khan

Live 2010


Anfang 1970 gründeten der Schlagzeuger Walter Kaulhausen und der Gitarrist Roland Soltysiak die Gruppe SHAA KHAN als Schülerband in Duisburg. Der Name SHAA KHAN hat keine konkrete Bedeutung - er ist lediglich ein Wortspiel, das den Musikern klanglich gefiel. Das Programm der Gruppe bestand damals aus Hardrocknummern von Deep Purple und Led Zeppelin.
Durch eine notwendige Umbesetzung kam 1971 der Bassist Jochen Gutermut zu SHAA KHAN. Die Musik der Gruppe verlagerte sich in der folgenden Zeit vom Hard-Rock zum Jazz-Rock, da die Musiker vor allem durch die Teilname an Jazzkursen der Akademie Remscheid immer mehr zum Jazz tendierten. In dieser Zeit so um 1973/74 spielten sie unter anderem als Vorgruppe von Earth & Fire, Sweet Smoke, UFO und Nektar.
Anfang 1974 begannen Walter Kaulhausen, Roland Soltysiak und Jochen Gutermuth Musiker zu suchen, um eine beständige Rockformation zu formieren. Nacheinander kamen Heiner Waldmann (Gesang Gitarre), Horst "Schröeder" Schlechtriemen (Keyboards) und Klaus Grandt (Gesang, Percussion) zur Gruppe und schufen damit die Voraussetzungen für eine permanente Besetzung. Aus der ehemaligen Schülerkapelle und Studentenband war eine Semiprofi-Gruppe geworden. Im studioähnlichen Proberaum von SHAA KHAN wurde ein Konzept für eine Rockgruppe mit zwei Sängern entwickelt und die ersten Stücke für ein neues Programm komponiert.
In der Besetzung Walter Kaulhausen, Roland Soltysiak, Jochen Gutermuth, Heiner Waldmann, Horst "Schröeder" Schlechtriemen und Klaus Grandt ging Shaa Khan im Sommer 1977 bei Dieter Dirks ins Studio und produzierte ihr Erstlingswerk "The World Will End On Friday", welches 1978 beim jungen Rocklabel Sky Records veröffentlicht wurde.
Ende Mai 1979 erschien die zweite SHAA KHAN LP "Anything Wrong?" auf dem Hamburger Sky-Label. Ausgewogener und vielseitiger als die Erstlings - LP. Anfang der 80ziger erschienen bei dem Label Bellaphon (Frankfurt) zwei Singles. Die erste "Someone’s Calling"/"Running" (1980) hielt sich über 12 Wochen in der Schlagerrallye vom WDR und brachte der Gruppe (wie schon die LPs) viele Auftritte in Clubs und bei Festivals in ganz Deutschland. Die zweite Single "Radio"/"Rock Mafia" (1981) war nicht ganz so erfolgreich.
Beim Konzert zum 25 jährigen Jubiläums von "amnesty international Duisburg" (zusammen mit den Duisburger Gruppen Sheevon und Bröselmaschine) hat sich SHAA KHAN 1993 von der Szene verabschiedet.
Im März 2008 trafen sich die Mitglieder, die in den Jahren nach der Auflösung der Band aller weiter in unterschiedlichen Formationen Musik gemacht hatten, wieder und beschlossen, nach 16 Jahren die Band noch einmal aufleben zu lassen. Nach einem Jahr gemeinsamer Arbeit ist Shaa Khan nun wieder bereit ihre eigene Musik gestrafft und mit aktuellem Sound auf die Bühne zu bringen!



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Samstag, 02. Oktober 2010


Liederabend um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 10 € / AK 13 €

Liebe, Leid und andere Köstlichkeiten

Von und mit Melanie Zink, Dagmar Domeier und Andreas Boos


Liebe, Leid und andere Köstlichkeiten – ein Chanson- und Liederabend mit bekannten Stücken über die komisch-absurden sehnsuchtsvollen Seiten der Liebe von und mit Melanie Zink, Dagmar Domeier und Andreas Boos.

Wo bleibt er denn, der schöne starke Prinz auf seinem weißen Pferd, der einen aus der Lethargie reißt und mitnimmt auf sein Schloss? Mann, mann, mann!! In der Zwischenzeit verbringt Frau ihre Zeit mit Liebe, Leid und anderen Köstlichkeiten. Mit Suchen, ausprobieren, anflirten, poussieren, anknabbern, vernaschen, sich rächen und in die Tonne hauen! Während Mann die Trennungstrauertäler binnen Minuten abhandelt oder mittels der Carrerabahn des dreijährigen Neffen kompensiert, sind wir Frauen dazu gezwungen, Trost und Halt in den Armen eines gutbetuchten Arztes oder Rechtsanwalts zu suchen. Frustfehltritte, für die wir während dieser Trauerphase anfällig sein können, die morgens zerwühlt im oder neben dem Bett liegen, denen man am liebsten die gesamte Zahnpastatube in den Mund drücken würde, werden weggeduscht und als Erfahrung verbucht, die gemacht werden mussten, um zu wissen: Eine Blinde (oder Besoffene) im Bett zu sein ist schlimmer als eine Taube auf dem Dach!
Nichts desto trotz gilt: „Frau, überbrück die Zeit mit Wellness-Programmen, Ausdruckstanz- und Yogakursen, Aurasoma-Therapien oder Erlernen von Instrumenten, die nur auf den Osterinseln gespielt werden, und gestalte Dir die Zeit bis zum Happy-End so angenehm wie möglich!“ Denn Frau weiß: „La vie en rose“ und „es wird einmal ein Wunder geschehen.“



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Party um 23:30 Uhr im Saal, VVK: 8 € / VVK inkl. Shirt & Mixtape 16 € / AK 10 € / nur Club ab 01.30 6 € Die Shirts & Mixtapes sind auf 100 Exemplare limitiert und nur im VVK erhältlich.

Roots Club Artists Night

Mit Cornadoor, Trixtsar & Mad Grinnaz


Achtung Leckerbissen!

2 fette Sound System Shows, 100 Roots Club Shirts und das neue Grinnaz Mixtape.
Im Oktober hauen die Roots Club Macher richtig einen raus…

Zum ersten Mal kommt Deutschlands neue Reggae Sensation in die heiligen Roots Club Hallen und ergänzt die ohnehin schon dicke Club-History um einen weiteren massiven live Act. Wir freuen uns tierisch auf Deutschlands viel versprechendsten Reggae Shooting Star seit Jahren. CORNADOOR gilt in Fachkreisen als der neue Gentleman.

Außerdem gibt es weibliches Feuer auf der Roots Club Bühne. TRIXSTAR, hotta than lava, heizt mit dicken Dancehallbeats und fetten Hip Hop Styles die Luft und sorgt für den musikalischen Aufguss im Club...anschnallen Jungs!!!

Außerdem präsentieren die Plattenkünstler der Mad Grinnaz treibende Dancehall Rhythmen und chillige Reggaebeats und zwar fernab von stereotypem DJing…es ist angerichtet!

Tickets und T Shirt sowie Mixtape Bestellungen unter: www.roots.club.de



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Sonntag, 03. Oktober 2010


Kindertheater um 11:00 Uhr im Saal, Eintritt Kinder 2,50 € / Erw. 5 €

Theater Don Kidschote

Auf dem Jahrmarkt der Träume


mit Maxx Wolke!

Maxx muss ins Bett. Maxx will aber nicht „Ich bin noch gar nicht müde“ – „Ich habe Bauchweh“ – „Da ist ein Monster unterm Bett.“ Es nützt nichts - Maxx muss ins Bett. Aber jetzt geht es erst richtig los. Der Jahrmarkt der Träume ist eröffnet. Der kleine König hat den Mut verloren und das ganze Königreich ist traurig. Wenn der König schon keinen Mut mehr hat, wer dann?
Maxx will ihm helfen. Ein König ohne Mut – das geht doch nicht! Auf seiner Suche begegnet er dem Ausredenfinder im Wäschekorb, den kraftlosen und stummen Sonnenblumen und den altbackenen Sauriereltern im Kinderwagen.
Merkwürdige und skurrile Begegnungen führen den Traumtüftler Maxx zum Ziel - eine goldenen Kiste. Kann er hier den Mut finden?
Gemeinsam mit den Kindern entdeckt Maxx, dass man den Mut und auch das eigene Glück nicht einfach sehen kann. Die Suche danach öffnet jedoch viele neue Türen.

Spieldauer: ca. 45 Min.

ab 4 Jahre



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Konzert um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 13 € / AK 16 €

VINX

Voice & Percussion: Pure Singer’s Soul Food


International A Cappella Jazz- & World-Music live!

"Vinx is the gift you give to someone that you really care about." STEVIE WONDER

Wer VINX einmal erlebt hat, wird ihn nie wieder vergessen!

VINX steht allein auf der Bühne. Nur mit seiner Stimme kreiert er von Beginn an eine einzigartige Atmosphäre, die dem Publikum eine Gänsehaut nach der anderen über den Rücken jagt. Darüber hinaus ist Vinx ein weltweit renommierter Percussionist, der sich auf einer Djembe hochvirtuos und akzentuiert selbst begleiten kann. Die Dramaturgie seines Auftritts erfährt mit dem organischen Einsatz einer Loop-Machine ihre Vollendung. Mit diesem Instrument nimmt Vinx sukzessive vor den staunenden Zuschauern gesungene Basslinien, Grooves und Chöre auf, verwebt sie zu einem filigranen und treibenden Teppich und soliert darüber, als hätte er noch ein ganzes Orchester im Gepäck. Seine Präsenz, sein Charisma und seine warme Ausstrahlung runden den Eindruck auf unnachahmliche Weise ab. Afrika, Brasilien, Kuba und die Karibischen Inseln sind die rhythmischen Wurzeln dieses Mannes, dessen Persönlichkeit und Erfahrung nahezu physisch spürbar werden, wenn er sein Feuerwerk entfacht.

Eine Ein-Mann-A Cappella-Show, die sich anfühlt und anhört wie eine ganze Band.

Mit seinem samtweichen Timbre und seinen eindrucksvollen Kompositionen zwischen amerikanischem Liebeslied und Weltmusik, konnte er bereits für sein Debutalbum Stars wie Herbie Hancock, Sheryl Crowe, Branford Marsalis, Mother's Finest, Taj Mahal und Bill Summers für eine Zusammenarbeit gewinnen. Produzent des Albums war niemand geringeres als Sting!

Mit ihm begab sich VINX anschließend auf Welttournee und spielte sich in die Herzen des großen Publikums.
Es folgte weitere Zusammenarbeit mit Stevie Wonder, Cassandra Wilson, Peter Gabriel, Sinead O'Connor, Elton John, Zucchero, Third World, Manhattan Transfer, Toni Childs, Yothu Yindi, Zap Mama und anderen Highlights der internationalen Musikszene, Welt- und Europatourneen in verschieden prominenter Besetzung.

VINX ist Kultur-Attaché der Vereinigten Staaten und künstlerischer Leiter des Ghana Nu Jazz Festivals – wo er erneut auf alte Freunde wie Stevie Wonder und Quincy Jones trifft.

In seinem aktuellen Programm „Pure Singer’s Soul Food“ zaubert VINX ein musikalisches 5-Gänge Menue aus A Cappella Gesang, Live Percussion, technisch multiplizierter Stimmakrobatik, Songs und Improvisation.

Pressefoto: © Laurence Voumard



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Mittwoch, 06. Oktober 2010


Kabarett um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 10 € / AK 13 €

Kabbaratz

Retter dem Dativ


Muttersprache und Vaterland, das sind ungeliebte Eltern.
Evelyn Wendler und Peter Hoffmann beschäftigen sich in ihrem 16. Kabarettprogramm mit einer Sprache, die ausgesprochen schwer, und der Verständigung darin, die unmöglich geworden ist; zum Beispiel zwischen Mann und Frau. Mit Deutsch haben wir aber immer auch einen Haufen Kultur und Geschichte an der Backe; und keiner weiß, ob die Backe neben dem Mund oder tiefer liegt.
Frau Wendler möchte mehr Ausländer einbürgern, Herr Hoffmann mehr Inländer ausbürgern. Dabei - bilden wir uns nichts ein - können sowohl die Ausgebildeten als auch die Eingebildeten ungebildet sein. Er ist ein straighter Fighter gegen Anglizismen, sie befindet nonchalant: das geziemt sich nicht. Sie als Germanistin weiß, er als Eingeborener fühlt - anders. Zwischen Rechtschreibreform und Mehrsprachigkeit werden kommunikative Gräben ausgehoben. Zwischen Satz und Sieg ist Ihr Urteil gefragt, die Leitkultur führt ins Nicht ´s - und genau da wartet Kabbaratz. Auch wenn sich die beiden auf der Bühne wieder gegenseitig das deutsche Leben schwer machen, einer hat ´s leicht: das Publikum. Es ist den ganzen Abend über voll integriert.



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Donnerstag, 07. Oktober 2010


Kabarett um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 14 / AK 17 €

Jochen Malmsheimer

Flieg Fisch, lies und gesunde!


Wir sind hier nur Gäste. Aber wir wurden eingeladen! Auch dies eine Erkenntnis des Bochumer Kabarettisten Jochen Malmsheimer, welche in seinem neuen, abendfüllenden Kabarettprogramm mit dem durchaus in‘s Epische tropfenden Titel: „Flieg Fisch, lies und gesunde! oder: Glück, wo ist Dein Stachel?!“ nicht den Deut einer Rolle spielt.

Die Übereinstimmungen zwischen einem guten, alten Gruyere und Jochen Malmsheimer werden immer augenfälliger: Auch Malmsheimer wird reifer, schärfer und grantiger. Und da hilft weder die Fahrt in‘s Blaue noch der Gang in‘s Grüne, haben doch etwa Zoobesuche durch den Entschluß vieler Tierparkleitungen, aus distransparenten Gründen auf Käfigbesatzungen zur Gänze zu verzichten, ihre beruhigende Wirkung längst eingebüßt. Auch das Radio bietet inzwischen keinen Trost mehr, jeder macht ja was er will. Was aber, wenn man nicht jeder ist?
Was soll nur aus uns werden, wenn selbst Männer altern?

Trost bietet allein die Wissenschaft. Dies macht Malmsheimer an Hand der augenfälligen Verbindung zwischen der ägyptischen und niedersächsischen Kulturgeschichte, akademisch allerdings höchst brisant, überdeutlich. Bis schlußendlich die Weltverschwörung der Bücher, von der er durch Zufall erfährt, in einem rasanten Finale das Geheimnis der Losung von „Flieg Fisch, lies und gesunde ...“ lüftet.

Hier ist nicht nur die Literatur entfesselt, es ist Malmsheimer selbst. Doch er weiß, daß wir alle uns, gerade in unsicheren Zeiten, nach einem bißchen Glück sehnen. Und so endet ein furioser Abend mit einem kleinen Gedicht über die Liebe. Und über das Glück. Und über ein Fischlein.
Und so besteht am Ende doch Hoffnung.
Auf Liebe.
Und auf Glück.
Und auf Fisch.



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Freitag, 08. Oktober 2010


Konzert um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 7 € / AK 10 €

Do It Again

LET LIVE RULE - CD-Relaese-Party


Duisburg, Dellpatz, Freitagabend. Treppe rauf, die schwere Türe öffnet sich zu einem der wenigen „richtigen“ Clubs in der Gegend: das „Hundertmeister“. Menschen strömen in den Saal. Eine Location, wie man sie sich wünscht. Die Bühne: vom Feinsten. Die Technik: aber hallo. Das ist was für Genießer. Zu diesem XXL-Wohlfühlprogramm gibt es an diesem Abend eine ausgesprochene Gourmet-Band. Do It Again. Neun Meister im Hundertmeister. Neun Meister plus Joker, um genau zu sein. Was soll man sagen? Herzklopfen, Gänsehaut, Freude, Schweiß, Tränen und jede Menge Applaus. Musik kann so schön sein. Let Live Rule!
Live muss man können. DIA können. Und brauchen dazu nicht einmal eigene Titel. Sie haben ein sicheres Gespür dafür, sich Songs zu eigen zu machen, ihnen ihre ganz eigene Handschrift aufzudrücken. Songs, an die sich andere Bands niemals herantrauen würden. Gerade das macht den Charme aus. „Any World“ von Steely Dan - das ist 1A-Ware. „Let Love Rule“ von Lenny Kravitz - ein Retro-Rocker im Schwebezustand. „Old Man“ von Neil Young - eine zarte Folk-Pflanze, die ewig blüht. „The Flood“ von Peter Gabriel - ein Juwel von bedrückender Intensität. „Perfect 10“ von Beautiful South - augenzwinkernd und ansteckend positiv; das fast perfekte Pop-Stück. Und dann „Love Is A Beautiful Thing“ von Soul-Legende Al Green - hypnotisch, groovy, geht ganz tief rein. Zu guter Letzt kredenzen DIA noch bestechenden Westcoast-Sonnenschein („Love The One You're With“ und „Woodstock“ von Crosby, Stills, Nash & Young) und eine satte Ladung Blues-Rock aus dem Hause Clapton („Bad Love“). Unter dem Strich stimmt die Mischung auf dieser musikalischen Fest-Platte.
Dieser Hundertmeister-Meister-Mix geht vor allem deshalb auf, weil die beteiligten Damen und Herren alles mitbringen, was guter Rock'n'Roll braucht: Top-Stimmen (männliche, weibliche, in allen Lagen und Koloraturen), Gitarren (bluesige, rockige, wilde und zarte, akustische und elektrische), dazu Keyboards, Saxophon, Blues-Harp, Bass, Percussion und Drums. Was das Klangbild enorm vielseitig gestaltet.
Glücklich kann sich schätzen, wer an diesem Abend der 9+1-Meister im „Hundertmeister“ dabei war. Alle anderen dürfen sich mit dieser Live-Scheibe trösten. Ein Knopfdruck, und dieses nahezu perfekte Gefühl musikalischer Magie ist wieder da. Ein Meisterwerk, das „Do It Again“ da abliefern. Let Live Rule!
UWE PLIEN
Anja Middeldorf (voc)
Angelika Krell (voc)
Helmut Blumendahl (voc)
Dieter Kahlen (keys)
Martin Langwald (git)
Yul Czernik (bass)
Volker Janacek (dr)
Achim Rietzler (sax)
www.do-it-again.de
CD: Let Live Rule (2010)



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Samstag, 09. Oktober 2010


Kabarett um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 10 € / AK 13 €

Kabarett Bundes:Liga

Mit Martin Herrmann und Björn Pfeffermann


zwei Künstler – ein Sieger – dein Abend

Meisterschaften werden im Fußball, Hindernisschwimmen, Geröllbrettfahren, Nacktrodeln, im High Heels Wettlauf und sogar an der Playstation ausgetragen.
Da wird man entweder wahnsinnig oder hält dagegen - mit der Kabarettbundesliga. Hier spielen die Aufsteiger der Republik mit den Entdeckungen der Saison. Da trifft die politische Kabarettistin auf den hippen Poetry Slamer und der witzige Comedian misst sich mit den komischen Musikern. Es gibt 14 Konkurrenten, jeder spielt gegen jeden, aber immer für das Publikum.

Lasst Euch an jedem Spielabend von zwei neuen Künstlern überraschen. Diese haben jeweils eine Halbzeit lang die Gelegenheit Euch das Zwerchfell zu kitzeln und Euer Herz zu erobern. Und dafür geben die Akteure alles. Der eine probiert´s mit der verbalen Blutgrätsche, die andere frisst kein Gras, aber vielleicht das Parkett und die nächste Gruppe nimmt das Publikum zur Not auch in Manndeckung. Denn nur das Publikum entscheidet, wer nach 90 Minuten den Sieg davon trägt. Und nach sieben Spielabenden hat Duisburg seinen Titelaspiranten für die Meisterschaft gewählt.

Nach einer aufregenden und witzigen Saison findet Ihr in der Abschlusstabelle die Überraschungen des Jahres neben den soliden Könnern und das gute Mittelfeld hinter den Stars von Morgen. Und wer in dieser Tabelle ganz oben steht, hat den härtesten Wettbewerb im Deutschen Kabarett überhaupt gewonnen, gewählt von der unabhängigsten Jury, die es gibt, dem Publikum.

Die Kabarettbundesliga im HundertMeister: hier macht Wählen Spaß!


Frauenflüsterer trifft auf Möchtegern-Fernsehstar

Martin Herrmann (1. Platz „Scharfe Barte” Melsungen) bleibt eisern maskulin: Herr, Mann und dann auch noch Martin. Die schleichende Feminisierung Deutschlands unter Merkel - keiner reagiert darauf sensibler als der Östrogenseismograph Martin Herrmann. Scharf wie ein Nacktscanner leuchtet er dem Zeitgeist unters Fettgewebe, charmant werden Peinlichkeiten aus Politik und Gesellschaft auf den Punkt gebracht. „Mit subtilen Pointen traf er den Geschmack der Zuhörer... Gesellschaftskritik in fast schon faust'scher Versuchung“, so die Augsburger Allgemeine.

Dagegen liefert Björn Pfeffermann (1. Platz Reinheimer Satirelöwe 2009) in der Rolle des Möchtegern-Fernsehstars tragikomische Einblicke in die männliche Psyche: Was kann man mit 35 noch aus seinem Leben machen? Mozart hatte da schon 54 Sinfonien geschrieben. Ein Jahr später lag er im Grab. Als Teenager hat man Angst vor Frauen, weil man keine Erfahrung hat. Später hat man Angst vor Frauen, weil man Erfahrung hat. Und wie sind die Zukunftsaussichten? Grau! Aber: In der Hoffnungslosigkeit beginnt der wahre Optimismus. „Ein furioses Wechselspiel aus aktuellen politischen Betrachtungen und privaten Sentimentalitäten“, schreibt die Süddeutsche Zeitung.



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Dienstag, 12. Oktober 2010


Konzert um 21:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 13€

Marteria (Marsimoto)

„Zum Glück in die Zukunft Tour 2010“


Kindheit in der DDR, als Fußballer in der U17-Nationalmannschaft, Model-Karriere
in Manhattan, Schauspielstudium in Berlin. Danach drei Alben, inspiriert von
amerikanischem HipHop, britischem Grime und französischem Elektro - zunächst
als sein Alter Ego Marsimoto, dann als Marteria. Es folgten Tourneen mit Jan Delay,
Dynamite Deluxe, Sido und Peter Fox. Ende 2009 dann die erste Tour mit seiner
Band of Brothers.
Auf seinem neuen Album 'Zum Glück In Die Zukunft', das am 20. August 2010
erscheinen wird, arbeitete Marteria mit dem Produzententeam The Krauts (u.a.
Peter Fox) zusammen. Entstanden sind zwölf einzigartige Songs, die das Berliner
Lebensgefühl auf den Punkt formulieren, aber genauso gut in Eberswalde oder
Villingen-Schwenningen funktionieren. Die erste Single 'Verstrahlt', die am 13.
August 2010 veröffentlicht wird, rotiert bereits auf allen relevanten Videokanälen

Sein neues Album wird Marteria am 12.10 live im Duisburger Hundertmeister
präsentieren. Unterstützung bei seinen Liedern über Liebe, Familie und
Tod, Amy's Weinhaus, Schlaflosigkeit und sein 'Marteria Girl' erhält er von von
niemand Geringerem als Miss Platnum, die stimmgewaltig für das Backing sorgen
wird.



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Samstag, 16. Oktober 2010


Leseperformance um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 6 € / AK 9 €

Down by law – Gerry X & Heidi ad Hoc & die Gagarins

Feierabend für den Schaum der Tage!


Im Rahmen der zweiten Culex-Litmeister-Lesung am 16.10.10 im Hundertmeister performen die Lyrikerin Heidi ad hoc und der Poete Maudit Gerry X eigene Texte sowie Lyrik von Charles Baudelaire & Dylan Thomas. Down by law -zornige, zynische Texte & die verzweifelte Lust, zu Leben. Begleitet werden sie von den Soundcollagen der Gagarins. Ulrich Linberg (Saxphonie) und Jürgen Hützen (Gitarre und Glasperlenspiel) kontrapunktieren die auf den Gefrierpunkt gebrachte Existenz. Alles dreht sich um die Achse Verstehen / Vertrauen und Liebe / Tod.

Die Textperformer Heidi ad hoc und Poete Maudit Gerry X entnebeln die Sinne. O-Ton: „Wir wissen, was ihr nicht wahrhaben wollt!“


Kartentelefon 0203/279 16 oder karten@hundertmeister.de

Aktuelle Termine & Infos zu den Künstlern gibt es unter http://www.GerryX.com & http://www.heidi-ad-hoc-de.de. Infos über das künstlerische Programm der Culex – Litmedia bekommen Sie unter http://www.culex-litmedia.de.



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Sonntag, 17. Oktober 2010


Musicalshow um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 10 € / AK 13 €

Emotions

More than voices Tour 2010


More than voices

So heißt das 2te Tourprogramm des Emotionsensembles. In diesem Programm werden natürlich wieder Highlights und Klassiker aus den schönsten Musicals präsentiert, aber auch Lieder aus noch unbekannteren Musicals finden wie immer bei Emotions eine hohe Bedeutung. Das Programm dau-ert ca. 2 Stunden und das Ensemble bestehend aus Kira Maxein, Deniz Fingskes und Dennis Treiblmair erzählen in dieser Show von Ihren Erlebnissen aus den letzten 3 Jahren auf der Musical-bühne. Lieder aus Elisabeth, Mamma Mia, Grease, Ich war noch niemals in New York und viele wei-tere werden ihnen einen unvergesslich schönen Abend bereiten.
Nach dem erfolgreichen Start 2009 ist das Ensemble stolz und sehr glücklich darüber, wieder im HundertMeister auftreten zu dürfen!
Weitere Informationen und Termine auf www.emotions-musicalshow.de



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Freitag, 22. Oktober 2010


Konzert um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 15€ / AK 18€

Tierra Negra

Mediterranean Guitar Lounge


Muriel Anderson, Jose Feliciano, Mark Eagan, Danny Gottlieb und Victor Wooten sind nur einige der Namen, mit denen Tierra Negra in diesem Jahr in den USA zusammen aufgetreten ist. Die beiden Gitarristen kehrten inspiriert zurück, so dass sie nach den drei erfolgreichen USA Konzerttourneen, Festivals, Radio- und Fernsehauftritten in 12 USA Bundesstaaten auch ihr neues Programm bei uns präsentieren. Das gefeierte Erfolgsduo verzaubert jedes Publikum mit ihren zeitlosen mediterranen Gitarrenklängen und läßt das Konzert zu einem einzigartigen Erlebnis werden. Lassen sie sich die Konzertmöglichkeit der beiden charismatischen Musiker nicht entgehen, denn in Kürze sind die beiden Gitarristen schon wieder in China und Amerika auf Tour.



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Samstag, 23. Oktober 2010


Konzert um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 6 € / AK 9 €

Dear Wolf

Support: Emily’s Necklace


Dear Wolf waren in den 90er Jahren für einige Zeit eine feste Grösse in der deutschen Alternative-Landschaft und mit ihrem fünften Album "The Falldownstandup" zeigen sie nochmal, wo ihre Vorzüge liegen. Ein schauriges Glenn Danzig-Vibrato in der Stimme, der erdige Bass, die überraschenden Umbrüche, die euphorischen Refrains und eine deutliche Melancholie, dies alles beeindruckt bereits beim ersten Hören.
PLEASURE FOREVER und MADRUGADA sind vergleichbare Bands, wenn man um eine Einordnung ins Gesamtbild bemüht sein sollte, aber bei DEAR WOLF spielen derart viele Einflüsse eine Rolle, dass man eigentlich mit Fug und Recht behaupten kann, dass die Krefelder ihren ganz eigenen reifen Stil haben.
DEAR WOLF sind eher Storyteller im Sinne von Johnny Cash, Joe Strummer und Nick Cave als dass sie "nur" einen Song schreiben, sie nehmen einen gefangen und lassen den Hörer so schnell nicht wieder los. "Sister Ray"
hat einen bombastischen Refrain und kombiniert traditionelle Alternative Elemente mit modernen Passagen, die auch von IGNITE sein könnten. Der Versuch einer Kategorisierung muss hier scheitern und generell muss man einfach sagen, dass Menschen mit einem guten Geschmack dieses Album für gut befinden werden, in welche Schublade man es nun auch immer steckt.
Ein mehr als gelungenes Comeback.

Emilys Necklace:

Emily’s Necklace bieten atmosphärischen, auf keine bestimmte Zielgruppe zugeschnittenen Pop-Rock für jedermann. Worauf Wert gelegt wird, ist die Entstehung eines Stücks. Schlüssel hierbei ist, den perfekten Einklang zwischen Musik und Text herzustellen. Trotz bestimmten Arrangierens wird dem Song der Platz gelassen, den er braucht um sich von alleine zu entwickeln. Und die letzte Zutat ist die ehrliche und echte Live-Präsentation, die trotz ernster Stücke niemals den Spaß verlieren darf.



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Sonntag, 24. Oktober 2010


Konzert um 12:00 Uhr im Saal, Eintritt 23 €

Jazz Live

Allotria Jazzband München


Die Allotria Jazzband München ist seit vielen Jahren eine der profiliertesten Gruppen der traditionellen Jazzszene in Deutschland. In der Stilrichtung Dixieland und Swing spielen 8 exzellente Solisten Kompositionen der 20er und 30er Jahre auf hohem Niveau. Neben den ausgefeilten musikalischen Charakteren der Musiker sorgen eigene Arrangements des 8-Mann-Orchesters und der 4-stimmige Bläsersatz mit 2 Trompeten für den unverwechselbaren Sound einer kleinen Big-Band.


Rainer Sander cl, as, ld
Colin T. Dawson tp, voc
Andrey Lobanov tp
Fritz Stewens tb
Thilo Wagner p
Juergen Hinz p
Peter Cischeck b
Gregor Beck dms



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Mix - Show um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 10 € / AK 12 €

Meisterabend

Die Mix-Show


Präsentiert vom Duo Diagonal



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Sonntag, 31. Oktober 2010


Lesung um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 12 € / AK 15 €

Wiglaf Droste

Auf sie mit Idyll!


Die schöne Welt der Musenwunder

Der Dichter Wiglaf Droste beobachtet, beschreibt und ergreift die Welt und ihre Bewohner. Seine Aperçus und Uppercuts verteilt er nach Belieben, doch niemals beliebig. In feiner Sprache belöffelt er trostferne Christen ebenso wie trübe islamistische Aufesser von Mohamettbrötchen. Tragödien wie das Draußenrauchen, die Übergangsjacke, den Pilgerstrom oder servile Servicekräfte werden ebenso gutgelaunt und kenntnisreich abgefertigt wie kulinarische Katastrophen vom Schlage Dollase oder Lafer. In saure Gurken wie Till Schweiger oder Guido Westerwelle beißt Droste kurz und final hinein, um sich dann doch lieber der Liebe und der Huldigung zuzuwenden: F.W. Bernstein, Johnny Cash, Raymond Chandler, Bob Dylan, Danny Dziuk, Peter Hacks, Randy Newman, Joachim Ringelnatz werden gefeiert. Und über allem waltet das Rheinsberger Idyll.

»Wiglaf Droste ist ein genauer Beobachter; seine Texte sind scharf, boshaft, polemisch, so grenzwertig wie kompromisslos, bestechend wahrhaftig, in ihrer brillanten Diktion unvergleichlich komisch und höchst kurzweilig.« Donaukurier

»Es scheint mir wohl kaum übertrieben, Droste als den ›Tucholsky unserer Tage‹ zu bezeichnen – ich wüsste jedenfalls kaum einen anderen Autor, der sowohl in der satirischen Schärfe wie auch in der melancholischen Nachdenklichkeit dem ›Heinrich Heine des 20. Jahrhunderts‹ so nahe kommt wie er. Und das alles mit wissendem Charme und in wunderbarer sprachlicher Leichtigkeit. Ich jedenfalls habe ihn so lange für den Kurt Tucholsky Literaturpreis vorgeschlagen, bis ich nicht mehr in die Jury gebeten wurde.« Dr. Peter Böthig Kurt-Tucholsky-Museum Rheinsberg



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Mittwoch, 10. November 2010


Wettlesung um 21:00 Uhr im Saal, Eintritt 6,40 €

Slam 2010

Einzel Vorrunde 3


Der SLAM2010, Europas größtes Festival der Bühnenliteratur, kommt ins Ruhrgebiet – und macht dabei auch Station im Hundertmeister!

Das Hauptereignis des Poetry Slams, zu dem die 250 besten Poeten aus dem deutschsprachigen Raum eingeladen werden, ist zwei Tage lang live im Hundertmeister mitzuerleben, wo auch sonst - und nun seit exakt zehn Jahren! - die Duisburger Poetry Slams stattfinden.

Gleich zum Auftakt werden heute ein gutes Dutzend Poetry Slammer in einer Vorrunde ab 21 Uhr ermitteln, wer von ihnen in die Halbfinals einzieht.

Drei weitere Startplätze für die Halbfinals werden dann am Donnerstag, 11.11.2010 ab 21 Uhr im Hundertmeister ausgefochten. Am selben Tag kämpfen an gleicher Stelle junge Slammer und Poeten um den Einzug ins U20-Finale, das am 13. November in der Bochumer Jahrhunderthalle stattfindet. Startschuss für diese Veranstaltung ist um 18 Uhr. Karten für alle 3 Veranstaltungen unter:

http://www.slam-2010.de/slam2010-infos/tickets



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Donnerstag, 11. November 2010


Wettlesung um 18:00 Uhr im Saal, Eintritt 4,20 €

U20 Slam 2010

Einzel Vorrunde 2


Der SLAM2010, Europas größtes Festival der Bühnenliteratur, kommt ins Ruhrgebiet – und macht dabei auch Station im Hundertmeister!

Das Hauptereignis des Poetry Slams, zu dem die 250 besten Poeten aus dem deutschsprachigen Raum eingeladen werden, ist zwei Tage lang live im Hundertmeister mitzuerleben, wo auch sonst - und nun seit exakt zehn Jahren! - die Duisburger Poetry Slams stattfinden.

Heute kämpfen junge Slammer und Poeten um den Einzug ins U20-Finale, das am 13. November in der Bochumer Jahrhunderthalle stattfindet. Startschuss für diese Veranstaltung ist um 18 Uhr. Karten gibt es unter:

http://www.slam-2010.de/slam2010-infos/tickets



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Wettlesung um 21:00 Uhr im Saal, Eintritt 6,40 €

Slam 2010

Einzel Vorrunde 7


Der SLAM2010, Europas größtes Festival der Bühnenliteratur, kommt ins Ruhrgebiet – und macht dabei auch Station im Hundertmeister!

Das Hauptereignis des Poetry Slams, zu dem die 250 besten Poeten aus dem deutschsprachigen Raum eingeladen werden, ist zwei Tage lang live im Hundertmeister mitzuerleben, wo auch sonst - und nun seit exakt zehn Jahren! - die Duisburger Poetry Slams stattfinden.


Drei weitere Startplätze für die Halbfinals werden heute ab 21 Uhr im Hundertmeister ausgefochten. Karten gibt es unter:

http://www.slam-2010.de/slam2010-infos/tickets



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Samstag, 13. November 2010


Kabarett um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 10€ / AK 13€

Barbara Ruscher

Nackig! Der Kampf ums letzte Hemd.


Was passiert, wenn man in der Sushi-Bar ein Butterbrot aufs Laufband legt? Warum werden Bundesgartenschauen in einem Land veranstaltet, in dem jeder Zweite Heuschnupfen hat? Warum sind in Deutschland die Hälfte der Männer und Frauen libidinös
aushäusig aktiv, sprechen aber eher über Hämorrhoiden als über spontane Teilzeit-Erotik? Warum bekommen Sternsinger Kronen aber keinen Gesangsunterricht? Barbara Ruscher weiß es nicht. Will es aber wissen und wirft deshalb einen prüfenden Blick auf das pralle Leben. Sie beleuchtet die absurden Gepflogenheiten der Deutschen und schafft mit Worten Welten; gekonnter Stand-up wechselt sich ab mit skurrilen Gedichten, Geschichten und Songs über abgefahrene Tiere wie Nacktschnecken, Dosenheringe und NordicWalker.
Mit satirischem Biss und überwältigendem Charme stellt sich Barbara Ruscher der Schnelllebigkeit unserer Zeit, dem Überangebot an Technik und dem Druck der Gesellschaft: "Die Deutschen sterben aus. Man spürt das ja überall. Im Ikea-Bällchenbad ist es total leer, die nehmen jetzt sogar Kinder bis 35 Jahre." Barbara Ruscher ist gern gesehener Gast zahlreicher Fernsehformate wie Nightwash, Zimmer frei, Otti’s Schlachthof, NDR-Talkshow etc. Die hübsche Comedy-Lady ist eine der wenigen Frauen, die sich in der Männerdomäne Kabarett/Comedy äußerst erfolgreich nach oben gespielt hat. Kenner freuen sich besonders auf ihren Hit: Bundesgartenschau!!!

"Spätestens nach Barbara Ruscher weiß der Mensch, wie absurd
sein Leben eigentlich ist."
(HAZ)



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Sonntag, 14. November 2010


Kindertheater um 11:00 Uhr im Saal, Eintritt Kinder 2,50 € / Erw. 5 €

Theater Kreuz & Quer

GEBRR und GRIMM


Ein Schauspiel mit zwei Clowns, einem Sofa, einer Apfelsine und einem Märchen.

Gebrr und Grimm sind total unterschiedlich: Grimm will am liebsten immer nur in Ruhe seinen Tee trinken, Gebrr will am liebsten immer nur von Grimm ein Küsschen oder ein Märchen erzählt bekommen, natürlich eines mit Küsschen und „sich lieb haben“. ... Erfindungsreich versuchen die beiden an ihr Ziel zu kommen. Und irgendwie befinden sich die beiden plötzlich in dem Märchen vom Froschkönig.
Und in dem wird der Frosch ja bekanntlich geküsst. Oder? Oder wird er an die Wand geworfen? Wie war das noch gleich?

Spieldauer: ca. 50 Min.

Spiel: Esther Krause-Paulus, Rainer Besel
Regie: Volker Koopmans

ab 4 Jahre



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Comedy um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 12 € / AK 15 €

Johannes Flöck

Auch Jünger Werden Älter


Nach seinem Erfolgsprogramm FRÜHER WAR ICH JÜNGER widmet sich Johannes Flöck inseiner neuen Bühnenshow AUCH JÜNGER WERDEN ÄLTER noch eingehender – noch tieferen wirklich wichtigen und alles entscheidenden Fragen des Lebens: Warum wachsen bei älteren Leuten die Ohren, obwohl sie doch weniger hören? Warum sind Frauen ständig auf Diät? Warum ist die Erotik im Alter so wichtig?
Intelligent, präzise beobachtet und äußerst amüsant sucht Johannes Flöck herrlich humorvolle, oft überraschende Lösungen. Er analysiert dabei die Ängste des Älterwerdens; die Hoffnung dabei jünger auszusehen und verpackt seinen aufmerksamen Blick mit Raffinesse auf die vermeintlich unscheinbaren kleinen Ereignisse im Leben in herzerfrischende Gags.
Wichtig dabei: Jammern hilft nicht! Im Gegenteil, Flöck macht Mut und begeistert mit vollem Körpereinsatz, umwerfender Gesichtsmimik und anspruchsvoller Komik!
AUCH JÜNGER WERDEN ÄLTER: Flöck gibt Flöck – und das Publikum wird seinen Riesenspaß daran haben! Ein ‘Muss” für jeden Comedy-Fan, ein „Müsste“ für alle anderen!



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Mittwoch, 17. November 2010


Comedy um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 13 € / AK 16 €

Carmela De Feo

La Signora – Die schwarze Witwe der Volksbelustigung


Gestrandet in der Showbranche, als Alleinunterhalterin auf einem Butterschiff, fristet La Signora ihr Leben getreu nach dem Motto: "Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, hilft nur trockener Humor!" Doch ihr Akkordeon ist jung und möchte hoch hinaus in den Pophimmel. Zusammen gründen sie eine Band und versuchen eine Massenhysterie auszulösen. "Es wäre natürlich hilfreich, wenn ihr alle aufstehen und euch hinknien würdet- normalerweise spielen wir nur vor Kindern." Das ganze geht natürlich in die Hose, genauso wie La Signoras unterhaltsamer Sterbebegleitservice: "Der Himmel kann nicht warten", mit dem sie versucht als professionelle Witwe die Taschen von Amateur-Rentnern zu leeren. Letztendlich verlässt sie das Showgeschäft und steigt in die große Politik ein. Jetzt wird es Zeit, dass Deutschland ein neues Gesicht bekommt. Hier ist es: La Signora, Germanys next Top Diktatorin! "Zuckerbrot und Peitsche! Mal muss man mit harter Hand und dann auch mal wieder mit weichem Stuhl regieren!" La Signora hat nicht nur die Kraft, sondern auch eine Schwäche, für populäre Entscheidungen. Unsere Zukunft ist schwarz! La Signora, die schwarze Witwe der Volksbelustigung.



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Donnerstag, 18. November 2010


Kabarett um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 12€ / AK 15€

Ars Vitalis - Fahrenheiten

Im Rahmen der RWE Kabarett Tour


Ist es Kabarett oder schon Performance-Kunst, was die drei Herren in nicht ganz aktuellen Outfits zelebrieren?
Eine lebende Klanginstallation mit Wirkung auf die Lachmuskeln? Was ist ernst und was heiter? Sehen wir hier ein Stück von Samuel Beckett mit Musik von Louis Armstrong oder hören wir Ernst Jandl in der Figur des Charlie Chaplin?
So richtig einordnen lassen sich Ars Vitalis einfach nicht. Und das ist gut so. Seit gut 30 Jahren erheben sie sich mit ihrem „Muzik als Theater“ über Genregrenzen und amüsieren ihr Publikum auf ganz eigene Weise. Perfekt unperfekt. Mit Kindertröte, Klebeband, Blasebalg und allerlei anderen obskuren Instrumenten, untermalt von bizarren Anekdoten und grotesken Tanzeinlagen. So feiern sie Klangorgien, die ihresgleichen suchen.
Und auch der Titel ihres aktuellen Programms lässt nur Vermutungen aufkommen. Fahrenheiten: Es geht ums Fahren, ums Reisen, um Hitze, das Quecksilber schlägt Purzelbaum. Doch wohin die Reise geht, weiß man erst am Ende eines Abends mit Ars Vitalis.
Die Vergänglichkeit zieht sich als Thema durch ihre Programme. Und manchmal spielen sie mit der Zeit, lassen alles ins Stocken geraten und geben ihren Zuschauern wertvolle Bedenkzeit. Ein großzügiges Geschenk in Zeiten von Rentabilität und Schnelllebigkeit. Menschen funktionieren eben nicht immer perfekt, das zeigen uns die drei Ingenieure des Irrsinns. Sonst wäre dieses herrlich schräge Musiktheater wohl auch nicht möglich.
„Unsere Instrumente beherrschen uns“, sagen Ars Vitalis und planen eine „konzertierte Attacke auf den Verlust des Staunens“. Das Publikum ziehen sie garantiert auch in ihren Bann.


www.spass-gesellschafts-abende.de

präsentiert von
RWE & Stadtwerke Duisburg AG



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Samstag, 20. November 2010


Konzert um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 6 € / AK 9 €

Crown Jules

Alternativer Pop aus Cambridge


Englischer Indie-Pop von Chris und Julian Scott, zusammen mit Patrick Staniforth am Bass und Miss Synth am Synthesizer!

Ursprünglich als „The Ttocs“ im Jahr 2004 gegründet, begannen Chris und Julian als Straßenmusiker in England und Deutschland im White Stripes Stil, mit Mini-Drum-Kit und Gitarre eine Mischung aus 70er Rock und ihren eigenen in-your-face Folk-Punk-Pop-Rock zu spielen. Chris singt, schreit und spricht über das Leben der Welt und des Universums, während Julian sein Schlagzeug aus tiefstem Herzen bearbeitet. Sie gewannen Fans von groovigen Omas hin zu Jugendlichen und 2006 nahmen sie ihre erste Single "Get up" auf, die in den australischen Mp3 Indie-Charts für mehr als 3 Monate auf Platz 1 stand.

Im Jahr 2007 änderten sie ihren Namen in Crown Jules, weil fast jeder den Bandnamen „The Ttocs“ falsch aussprach.

Im Jahr 2008 entdeckten sie die Synthesizer und unterzeichneten einen Vertrag mit dem Ezy Soundz Studio, um das Album "Slightly Fantastic" zu produzieren, welches im Juni 2009 erschienen ist. Noch im selben Jahr unterschrieben sie einen Vertrag bei NOMA Music in Los Angeles..


"Was macht Crown Jules außergewöhnlich?
Die großen Songs, das ungewöhnliche Line-Up, die Anti-Rockstar Haltung und das Nebeneinander von Lethargie und unbeschwert dynamischer Energie… „
(Cambridge Evening)

www.myspace.com/Crownjulesband

Foto: Frank Rossbach



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Sonntag, 21. November 2010


Leseperformance um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 6 € / AK 9 €

Surreal-Sousreal - Chris Goellnitz & Philipp Blömeke

Willkommen in der irren Welt dieser Ausnahmedichter!


Im Rahmen der dritten Culex-Litmeister-Lesung am 21.11.10 im Hundertmeister präsentieren die beiden Lyriker Chris Goellnitz und Philipp Blömeke ihre gemeinsame Leseperformance »Surreal-Sousreal«. Der Name ist Programm: surreale oder auch sousreale Gedichte und lyrische Prosafragmente, die weitab von diesseitiger Wiedergabe der Realität stehen, gepaart mit der Untermalung durch die live erzeugten Soundscapes des Musikers Michael Schaffer. Charismatisch, hautnah und tief vorgetragen.

Die beiden Autoren – die eine ganze Generation trennt – eint ein merkwürdig gleiches Weltempfinden, die Vorliebe zum Surrealen, Grotesken und Absurden. Stets sind sie im Menschlichen und im Gefühlten auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, um das Bestehende zu verändern und weiterzuentwickeln. Sie entführen das Publikum in ihre alogische Welt des Unbewussten und Verworrenen und schaffen eine spannende Mischung aus erregender Traurigkeit, hautnahen Träumen, verschrobenen Schönen und eigensinnigem Zynismus. Eine Darbietung also im Wechselspiel über und unter der Realität. Beiden Lyrikern sind ihre Gedichte zu schade für die Realität. Daraus resultiert eine durch und durch surreale Performance.

Chris Goellnitz gründete 1996 die Band »The Beautiful Disease«, in der er wie in seinem Projekt »Birdmachine« als Sänger und Texter u.a. gemeinsam mit Michael Schaffer aktiv ist; gleiche Funktionen erfüllte er als Gastmusiker in den Klassik/Avantgarde-Formationen »Artwork« und »Belladonna« aus Bayreuth. Anfang 2005 veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband unter dem Titel »Gene im Blutlicht«. Im Januar 2010 ist sein zweiter Gedichtband »Traumfleisch« im Culex – Verlag erschienen.

Philipp Blömeke ist der Autor des Lyrikbandes »in mir babylon.«, des lyrischen Prosawerkes »deine haut nah.« sowie künstlerischer Leiter der Duisburger Culex-Litmedia. Sein Repertoire entspringt dem Material von insgesamt neun, teils noch unveröffentlichten Büchern.

Nehmen Sie Platz, es ist Traumzeit ...

Kartentelefon 0203/279 16 oder karten@hundertmeister.de

Aktuelle Termine & Infos zu den Künstlern gibt es unter http://www.philipp-bloemeke.de & http://www.beautifuldisease.de. Infos über das künstlerische Programm der Culex – Litmedia bekommen Sie unter http://www.culex-litmedia.de.



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Dienstag, 23. November 2010


Kabarett um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 12€ / AK 15€

Anka Zink - Wellness für alle!

Im Rahmen der RWE Kabarett Tour


Heute schon gewellnesst? Nein? Dann lädt Anka Zink ein in ihr ganz besonderes Wellness-Programm. Nordisch walken, thailändisch massieren, ayurvedisch kuren, nach Felke im Schlamm suhlen oder beim Sandbaden in der Spa-Oase dem künstlichen Sonnenaufgang ein „Omm“ entgegensummen: Die Kabarett-Lady kennt sich aus und gibt ihren persönlichen Frontbericht zur Lage der Fitness-Nation.

Und so legt uns die Wohlfühl-Expertin die Gurkenmaske an und trainiert sanft, aber mit fester Hand, graue Zellen und Zwerchfelle. Frei laufendes Ökovollkornbrot, fairer Kaffee, selbst geerntetes Müsli, probiotische Intelligenz-Joghurte, zuckerfreie Säfte, glutenfreier Aufstrich oder entfettete Fette sind für so einige Lacher gut in unserer selbst gewählten Body-Maß-Index-Diktatur. Und in der herrscht im Namen der XS-Modewelt Krieg gegen Alkohol, Fett und Kohlehydrate. Der Mensch soll sich zur global verträglichen Bio-Tonne wandeln. Koste es, was es wolle, solange es dem multilateralen Wellness-Business dient, das selbst der Wirtschaftskrise trotzt.

Anka Zink packt mit viel Ironie und Biss die Bio- und Fitness-Hysterie am Kragen und nimmt ihr Publikum mit auf eine vitalisierende Abenteuerreise durch ein Paralleluniversum von Heilsbotschaften und über Fettnäpfchen hinweg. Herrlich politisch unkorrekt klärt sie uns auf über politisch korrekte Baumwollhemdchen, Functional Food und magersüchtige Erotik. Und warum Nachtigallenkacke besser wirkt als Botox, bleibt auch kein Geheimnis mehr. Die Dame mit dem Talent zur drastischen Darstellung führt sowohl Konsumenten wie auch Globalisierungsgegener auf den Pfad der Erkenntnis – und auf dem darf sich jeder nach Herzenslust kugelig lachen.


www.spass-gesellschafts-abende.de

präsentiert von
RWE & Stadtwerke Duisburg AG



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Donnerstag, 25. November 2010


Kabarett um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 12€ / AK 15€

First Ladies - Reich & sexy, in zwei Stunden

Im Rahmen der RWE Kabarett Tour


Es gibt einiges, was Mann oder Frau in zwei Stunden machen können. Aber reich und sexy werden? Das geht, meinen die Kölner First Ladies und verraten die besten Tricks aus Ihrem aktuellen Programm. Frech und erfrischend ist der Humor der beiden Superfrauen. Doch wirklich beeindruckend ist ihre Kombination aus keckem Mundwerk, perfekter Körperbeherrschung und schmissigen Songs. So sind die ausgebildeten Tänzerinnen Eva-Maria Michel und Maria Vollmer immer wieder für eine komische Überraschung gut und schaffen es zum Beispiel, zu einem lebendigen Videoclip zu werden oder einen noch nie da gewesenen Schuhplattler darzubieten.
Wer nach einem Abend mit den First Ladies noch immer keine Traumfigur und keinen Millionär an der Angel hat, der wird getröstet. Schließlich ist alles eine Frage der Einstellung. Man kann sich auch einfach nur reich und sexy fühlen. Und wer die First Ladies auf der Bühne erlebt, der praktiziert bereits die richtige Methode, um das Leben zum Prickeln zu bringen und die Lachmuskeln zu stählen.


www.spass-gesellschafts-abende.de

präsentiert von
RWE & Stadtwerke Duisburg AG



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Samstag, 27. November 2010


Kabarett um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 10 € / AK 13 €

Kabarett Bundes:Liga

Mit Lothar Bölck und Volker Surmann


zwei Künstler – ein Sieger – dein Abend


Bissiger Polit-Kabarettist trifft auf selbstironischen Satiriker


Lothar Bölck (1. Platz „Das schwarze Schaf“ 2008) kommt dem „Ätsching“ auf die Spur – neudeutsch für ausgeübte Schadenfreude: Wir fallen über einander her, hauen uns übers Ohr oder wischen uns eins aus und freuen uns darüber, wenn es gelungen ist. Das Kriegziel ist Geld, des Wahnsinns fette Beute. Auf dem Weg zum Geld heiligt der Scheck die Mittel. „Geld her!“ – fordert der Räuber! „Wähl mich!“ – der Politiker. Beides kommt aufs Gleiche raus. Alles jagt den Mammon. Doch wie man ihn erlegt, da steckt der Teufel im Detail. „Sein Markenzeichen ist die Pointen-Geschwindigkeit, die Dichte an oft sinnreichen Wortverdrehungen und seine Mimik, die an die zappelige Hektik von Louis de Funès erinnert.“ (Cellesche Zeitung)


Dagegen stolpert Volker Surmann (2. Platz Heilbronner Lorbeeren 2008) durch sein Leben und das Web 2.0, plaudert, liest und sinniert über die wohl lustvollste menschliche Erfahrung: bekannter als Liebe und einfacher als Sex. Er steht ganz oben auf seinem Scheiterhaufen und genießt die Aussicht. Denn: Scheitern ist geil! Hand auf’s Herz: Nichts lieben wir mehr, als anderen Menschen beim Scheitern zuzusehen. „Subtiler Sprachwitz, brüllend komisch“, urteilte der Südkurier.



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Sonntag, 28. November 2010


Kindertheater um 11:00 Uhr im Saal, Kinder 4€ / Erw. 7€

KRÜMELMUCKE

Musik für die Kleinsten


Kleinkunstpreisträgerin Christiane Weber, bekannt als die eine Hälfte des Musikkabarett-Duos Weber-Beckmann, hat sich einen lang gehegten Wunsch erfüllt: Mit ihrem neuen Projekt "Krümelmucke" unternimmt die Essener Sängerin und Texterin einen Ausflug in die Kindermusik und präsentiert in ihrer unnachahmlichen Art liebevolle Songs für die Kleinsten, die auch den Großen Spaß machen. In fröhlichen und fantasievollen Geschichten auf Ohrwurmniveau singt sie vom verschnupften Hasen Hatschi, animiert zum Pfützenhüpfen oder erzählt von der Sonnenblumen-Liebe einer dicken Hummel und siebzehn kleinen Elefanten mit Hunger auf Apfelmus. Gemeinsam mit Gitarrist Marcus Kötter lädt Christiane Weber mit ihrer "Krümelmucke" Kinder ab drei Jahren und ihre ganze Familie zum Mitsingen, Zuhören und Tanzen ein - erstmals live in Duisburg.



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Mittwoch, 01. Dezember 2010


Kabarett um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 12€ / AK 15€

Lars Reichow

Himmel & Hölle


Das neue Weihnachtsprogramm

Der Heilige Abend. Kaum ein Tag, der so hohe Erwartungen weckt und an dem sich solche
Abgründe auftun!
Für die einen ein Grund ihr Leben auf den schneebedeckten Bergen zu riskieren, ist es für
andere eine Höllenfahrt in den eigenen 4 Wänden. Lars Reichow widmet sich in seinem neuen Weihnachtsprogramm weniger dem Allerheiligsten als dem Mensch, der der Weihnachtszeit meist schutzlos ausgeliefert ist und stets an den eigenen und fremden Erwartungen zerbricht. Ein Programm von gefährlicher Sinnlichkeit und trügerischer Geborgenheit. Ein deutsches Wintermärchen! Voller Liebe / Humor Grausamkeit.



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Freitag, 03. Dezember 2010


Konzert um 20:30 Uhr im Saal, Eintritt VVK/AK 10,10,- €

Duisburger Philharmoniker

POJP Bigband


Hinter dem klassischen Musikhorizont muss es doch noch weiter gehen, denken sich die Musiker des Polyphonic Outlaws’ Jazz Project. Die Bigband bringt Funk und neuen Jazz auf die Bühne und begeistert inzwischen seit über 15 Jahren das Publikum. Dabei wird Musik gespielt, die nicht nur in den 70er Jahren Sound zu Krimis und gleichermaßen lieferte. Das klingt ziemlich unanständig? Einfach vorbeikommen und selber wundern!

Mehr Infos: www.myspace.com/pojp



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Sonntag, 05. Dezember 2010


Kindertheater um 11:00 Uhr im Saal, Eintritt Kinder 2,50 € / Erw. 5 €

Theater Tom Teuer

Weihnachtsbäckerei


Ein leckeres märchenhaftes Stück über besinnliche und hektische Momente in der Vorweihnachtszeit.

Der Plätzchennotruf 2412 hilft bei angebrannten Plätzchen, vergessenen Rezepten, verschwundenen Schokostreuseln, zerflossenem Zuckerguss und gestressten Eltern. Kein Wunder, dass der Plätzchennotrufbäcker Alfons Zuckerwatte vor Weihnachten alle Hände voll zu tun hat: ständig klingelt das Telefon, ein Notruf nach dem anderen.
Und heute herrscht besonderer Hochbetrieb. Die Kinder sind zu Besuch im Plätzchennotruf, der Nikolaus braucht sein jährliches XXXL Vollkornplätzchenkraftpaket und das Räuchermännchen und der Nussknacker plappern auch noch dazwischen.
Als dann ein besonders dringender Herzplätzchen - Notruf eingeht, passiert Alfons Zuckerwatte etwas, was ihm noch nie passiert ist: Er kann nicht liefern! Ausgerechnet Herzplätzchen hat er nicht mehr ... Alfons ist ganz durcheinander, der Nussknacker und das Räuchermännchen spielen Weihnachtskrippe und das Wunschzetteltelefon klingelt auch noch ... Können die Kinder helfen?

Spieldauer: ca. 50 Min.

Spiel: Tom Dahl
Regie: Kattrin Kupke

ab 4 Jahre



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Mittwoch, 08. Dezember 2010


Comedy um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 11 € / AK 14 €

David Werker

„Morgens, 15:30 Uhr in Deutschland…“


Aus dem Leben eines aufgeweckten Studenten


Münster.– David Werker (24), Gewinner der Talentschmiede des Quatsch Comedy Clubs und Gewinner des Publikums- und Jurypreises des "Paukenschlag 2009" startet solo durch! Mit Beginn seines Studiums war für David schnell klar: „Das ist hier alles so unfassbar komisch, das muss ich jemandem erzählen!“ Nach ersten zaghaften Auftritten auf offenen Bühnen und in kleineren Comedy-Mixedshows,
entschied sich David, seine Anekdoten rund um das Studentenleben auch dem verwöhnten Comedypublikum im Quatsch Comedy Club zu präsentieren! Die Talentschmiede des QCC gewann er mit überragender Mehrheit und beschloss daraufhin „Ich werd Komiker und geh auf Tour!“ Sein erstes Soloprogramm heißt
denn auch folgerichtig: „Morgens 15.30 Uhr in Deutschland! – Aus dem Leben eines aufgeweckten Studenten“.
Bevor David Werker nach Siegen zog, um Germanistik zu studieren, absolvierte er
ein Praktikum in einer Hamburger Werbeagentur, wo er sich um Kopf und Kragen textete. Sein bekanntester Spruch: "Mindestens haltbar bis: siehe Flaschenhals".
Doch nach Ablauf der Probezeit schmeißt David hin. Seitdem schlägt er sich als Siegener Berufsstudent durchs Leben. Aus der Kurzhaarfrisur wird eine Matte, aus dem einen Jahr werden vier. Und David will weitermachen – noch lange! Keine Frage, es läuft gut. Zur Vorbereitung auf die nächste Hausarbeit will er bald sogar das erste Mal in die Bibliothek! Zwischendurch unterhält er das Publikum bei seinen Auftritten mit Geschichten aus dem harten Alltag eines Studenten und sorgt dabei
für Lachstürme, wenn er von Klausuren, der Mensa, durchzechten Nächten und WG-Parties erzählt - deren peinliche Momente sich später auf YouTube wiederfinden.
David Werker ist u.a. regelmäßig als Gast im Quatsch Comedy Club und bei NightWash zu sehen. Im November 2009 gewann er die Jury- und Publikumsauszeichnung beim Kleinkunstpreis Paukenschlag.

Mehr Infos gibt es unter www.david-werker.de



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Donnerstag, 09. Dezember 2010


Lesung um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 6 € / AK 9 €

Sascha Reh

Falscher Frühling


»Der Zukunft entgegenzugehen ist etwas völlig anderes, als vor der Vergangenheit zu fliehen.«

FALSCHER FRÜHLING erzählt von einer Nacht, in der der Alltag dreier Menschen auseinanderbricht, und von einer Begegnung, die sie wieder zu einer Familie macht.
Lothar Lotmann, ein alternder Theatermann, will mit einer letzten großen Inszenierung noch einmal die Ideale in der Kunst verwirklichen, an denen er im Leben gescheitert ist: Liebe, Freundschaft, Ehrlichkeit. Der verachteten Unterhaltungsindustrie setzt er seit langem nichts mehr entgegen, seine Freunde hat er brüskiert, und seine Frau Emilie, eine erfolgreiche Bühnenbildnerin, ist seine peinlichen Provokationen leid. Doch der »zweite Frühling«, den sie sich von einem Treffen mit einem alten Freund am Vorabend ihrer Scheidung erhofft, treibt hochkomische Blüten. Und ihre Tochter Franziska, die vor dem Beziehungsballast der Eltern in virtuelle Welten flüchtet, überwindet endlich ihre Angst vor einer eigenen Suche nach Glück.
Sascha Rehs Debütroman ist eine schöpferische Hommage an die modernen Theaterklassiker und wird durch seinen ironischen Ton und virtuose Perspektivwechsel zum Ereignis.

Foto: Anne Lass (c) VG-Bildkunst, Bonn 2010



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Freitag, 10. Dezember 2010


Kabarett um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 10 € / AK 13 €

Kabarett Bundes:Liga

Mit Sia Korthaus und Michael Sens


zwei Künstler – ein Sieger – dein Abend


Satirische Sinnsucherin trifft auf feinsinnigen Ursachenforscher


Wie alle Menschen ist Sia Korthaus (1. Platz Vohentraußer-Kabarett-Tage 2008) auf der Suche nach sich selbst. Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Und was mache ich in der Zwischenzeit? Wenn die Branche der Lebensratgeber boomt und Hobby-Schamanen die Volkshochschulen bevölkern, darf die Kabarettistin nicht fehlen. Pointenreich und stimmgewaltig geht sie auf eine satirische Sinnsuche durch die Themen unserer Zeit. „Wer mit einer derart brillanten Singstimme und der natürlich wärmenden Ausstrahlung eines sonnigen Sommertages gesegnet ist, braucht sich über seine aufmunternde Wirkung keine Sorgen zu machen", so der Kölner Stadt-Anzeiger.


Dagegen vermischt Michael Sens (1. Platz Lüdenscheider Lüsterklemme 2009) als herausragender Musiker Kabarett und Klassik. Sowohl in der eigenen als auch in der allgemeinen Musik-Geschichte betreibt er Ursachenforschung. Oder wussten Sie etwa, dass das Musical „Starlight Express“ im Kern auf einer Hitlerrede basiert, die als „Beutekunst“ dem Großvater von Andrew Lloyd Webber in die Hände fiel? Nun – Michael Sens hat dazu eine relativ überzeugende Theorie… „Die Pointen sitzen wie Noten auf der Partitur. Kein Zweifel: Das ist Deutschlands bester Musikunterricht“, kommentierte die Berliner Zeitung.



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Samstag, 11. Dezember 2010


Musikkabarett um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 12€ / AK 15€

Das Honolulu - Prinzip

Christiane Weber


Unsere Welt dreht sich in den letzten Jahren kein bisschen schneller und trotzdem drehen alle am Rad. Hinter jeder Ecke lauern Trilliarden von Möglichkeiten, niemand will was verpassen und doch sind wir immer nur damit beschäftigt, in all dem Durcheinander unser Glück zu finden. Aber wie soll das funktionieren, wenn einem niemand erklärt, wie das geht? Und wo zum Henker soll man suchen?

Christiane Weber (Kleinkunstpreisträgerin 2007 als Frontfrau des Musikkabarett-Duos Weber-Beckmann) nimmt sich endlich der Sache an und ergründet die Zusammenhänge.

Die quirlige Sängerin mit dem großen Herzen, den charmant-skurrilen Ideen und der unnachahmlichen Fähigkeit, laute und leise Momente ohne Rücksicht auf Verluste erfolgreich aneinanderzuknüpfen, präsentiert erstmals das HONOLULU-PRINZIP.
Sie singt sich durch einen Abend voller wunderbarer neuer Songs, berührt, begeistert und rettet die Welt. Bodenhaftung entsteht nicht dadurch, dass man immer dasselbe frühstückt, Zufriedenheit gibt es nicht auf Leasingvertrag und bevor Sie das nächste Mal versuchen, gewaltsam zu entspannen, melken sie lieber eine Kuh. Und sollten Sie tatsächlich mal vollkommen neben sich stehen, dann freuen Sie sich gefälligst über einen adäquaten Gesprächspartner.
Das HONOLULU-PRINZIP ist einfach zu erlernen und bietet auch Anfängern bei gewissenhafter Anwendung ungeahnte Möglichkeiten für effizienteste Glücksakkumulation auf dem weiteren Lebensweg.
Freuen Sie sich auf einen Abend knapp unter dem Statement und auf eine Dame mit Pfeffer im System.
Herzlich willkommen.



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Sonntag, 12. Dezember 2010


Comedy um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 12 € / AK 15 €

Roberto Capitoni

Im Auftrag des Paten


In seinem neuen Comedy-Programm nimmt Roberto Capitoni das Publikum mit auf eine Reise quer durch Italien und stößt dabei auf Geheimnisse, die er so bislang nur aus Mafia-Filmen kannte. Bei dem alljährlichen Familientreffen der Capitonis bleibt es diesmal nicht wie üblich bei Vino und Pasta-Orgien. Sein Vater und vor allem sein Paten Onkel Luigi aus Palermo, bitten Roberto um einen Gefallen, den er natürlich nicht ausschlagen kann…
Und keine 24 Stunden später sitzt er mit seinem Onkel in dessen Auto, um einen mysteriösen Teppich zu seiner Tante Rosina nach Sizilien zu transportieren. Da sein Onkel aber ständig das Verlangen nach Pasta und Pizza verspürt, wie es sich für einen echten Italiener gehört, kommen sie nur sehr schleppend voran. Doch genau das macht sich Capitoni zu Nutze, um die Zuschauer an Geheimnissen seiner Familie, Lebensweisheiten seines Onkels und seinen persönlichen Erfahrungen teilhaben zu lassen. Diese reichen von ausgefallenen Pizzariabesuchen, einer Fahrt mit einem indischen Taxifahrer bis hin zu Pauschalurlaubern am Kofferband.
Doch es kommen ihm auch Zweifel an den geheimnisvollen Geschäftsbeziehungen seiner Familie:
Kann man mit einer Pizzeria wirklich so viel Geld verdienen, dass man sich protzige Ringe, Sportwagen und 5 Liter Haargel am Tag leisten kann?
Wieso mischt Robertos Onkel immer nur zwei Eimer voll mit Beton und fährt damit dann in Richtung Hafen?
Warum wird man im Beisein des Onkels an Polizeikontrollen ohne Probleme durchgewunken?
Natürlich spielt er alle Rollen selbst. Utensilien braucht er dazu keine - sein pantomimisches Talent lässt ganze Filme, ja eher Comic-Strips, auf der Bühne Wirklichkeit werden. Robertos quirliger Körper, seine geradezu akrobatische Mimik und eine Menge großartiger Geschichten genügen, um den Zuschauern einen Abend voller skurriler Figuren, absurder Wendungen und einen Haufen Spass zu bereiten! - Ein Comedythriller über la bella familia, Freundschaft, amore, Loyalität, Vertrauen, Verrat, Sex und vielleicht sogar Todesfälle.
Ein Abend im Auftrag des Paten!
Oder: Wie überlebt man in einer italienischen Familie?



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Samstag, 18. Dezember 2010


Konzert um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 15€ / AK 18 €

Mark Gillespie

feat. Tom Drost


rockig - soulig - groovig

Der aus Manchester stammende Engländer Mark Gillespie und der in Belgien lebenden Deutsche Tom Drost, haben sich seit Sommer 2006 auf verschiedenen Europäische Strassenmusik-Festivals immer wieder zufällig getroffen und spontane "Street-Sessions" gespielt. Die Begeisterung bei beiden Musiker und vor allem auch beim Publikum, haben ihnen Lust auf mehr gemacht. Daraus ist jetzt ein sehr starkes Duo geworden.
Mark Gillespie's Solo Programm entstand in den Fußgängerzonen der großen Städte und besteht aus eigenen Songs, Interpretationen von Fremdkompositionen und viel Improvisation. Die Flöte von Tom Drost ist extrem vielseitig, mal sanft mal groovig-soulig, mal jazzig, und manchmal auch sehr hart und rockig.
Faszinierend ist auch der Einsatz der „Loop Station“. Dank moderner Technik kann Mark seine Gitarre und Stimme innerhalb eines Songs aufnehmen, Taktgenau wieder abspielen und dann eine zweite Stimme, eine Gitarre und/oder verschiedene Percussion-Instrumente dazu spielen, so lässt Mark Rhythmen entstehen die eine ganze Band ersetzen. Mark beherrscht diese Technik inzwischen wie kein anderer und erweitert – vor den verblüfften Augen und Ohren des Publikums - somit viele Möglichkeiten der Improvisation für beide Musiker. Seine markante Stimme und sein Gitarrenspiel runden das Ganze ab und zieht das Publikum in seinen Bann.
Es sind die Improvisationen und die spontane und musikalische Art der Performance, die ihre Auftritte so unterhaltsam machen. Das Publikum wird vom ersten Moment an in die Musik integriert und Mark stellt innerhalb der Songs seinen persönlichen Alltag vor, erzählt spielerisch, was er so alles treibt, und geht auf Menschen und Ereignisse in seiner unmittelbaren Umgebung ein. Wer britischen Humor mag, dürfte bei Mark Gillespie auf seine Kosten kommen.

Im Gepäck ist jetzt auch Mark's neue Studio Album „In Your Hands“ mit vielen sehr starken Songs, die jetzt schon zu Publikumslieblingen geworden und auch im Radio immer wieder zu hören sind wie zb. Bei Radio Bob (Hessen), und BRF 1(Belgien) die Mark auch Live im Studio spielen ließen.



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Sonntag, 19. Dezember 2010


Mix - Show um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 10 € / AK 12 €

Meisterabend

10 Jahre Meisterabend


Präsentiert vom Duo Diagonal



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Freitag, 07. Januar 2011


Konzert um 20:30 Uhr im Saal, Eintritt VVK/AK 10,10,- €

Duisburger Philharmoniker

PlayList 4.2 – McFerrin, Bach, Weill


Ein Heimspiel wird der Abend für alle Beteiligten. Die Duisburger Sängerin Anja Lerch bringt mit Freunden der Duisburger Philharmoniker Musik für Duisburger Zuhörer auf die Bühne. Dabei stoßen Titel des Stimmzauberers Bobby McFerrin auf Klassiker wie Johann Sebastian Bach. Selbstgeschriebene Lieder von Anja Lerch stehen Kurt-Weill-Songs gegenüber. Stimme und Instrumente präsentieren sich von einer ungewohnten Seite. Zwischen dem Gefühl großer Kirchenakustik und der Atmosphäre einer rauchigen Bar ist an diesem Abend alles drin. Das klingt ziemlich unwahrscheinlich? Einfach vorbeikommen und selber fühlen!

Anja Lerch (Gesang)
Fulbert Slencka (Cello)
Anja Schröder (Cello)
Tonio Schibel (Geige)
Stephan Dreizehnter (Flöte)



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Freitag, 14. Januar 2011


Kabarett um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 18 €

Wolfgang Trepper – Dinner For Du

Ich glaub es hackt - Premiere !!!


Wolfgang Trepper kommt mit seinem neuen Programm!


Weitere Termine:

Sa, 15.01.2011, 20 Uhr
So, 16.01.2011, 15:30 Uhr
So, 16.01.2011, 20 Uhr
Mo, 17.01.2011, 20 Uhr
Di, 18.01.2011, 20 Uhr
Mi, 19.01.2011, 20 Uhr
Do, 20.01.2011, 20 Uhr
Fr, 21.01.2011, 19:30 Uhr

Karten gibt es unter www.wolfgang-trepper.de oder im HundertMeister (von 9-17 Uhr im Büro auf der Goldstraße [0203-27916] oder ab 17 Uhr im Café)



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Donnerstag, 27. Januar 2011


Konzert um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 15€ / AK 18€

Das GlasBlasSing Quintett

Keine Macht den Dosen


Man kommt nicht umhin, dem GlasBlasSing Quintett zuzugestehen, dass seine Idee, ein 90-Minuten Programm namens „Liedgut auf Leergut" ausschließlich mit auf Flaschen gespielter Musik zusammenzustellen, nicht nur eine Schnapsidee oder Bierlaune war, sondern tatsächlich funktioniert hat. Glückwunsch. Man durfte ja durchaus skeptisch sein, ob man den Spaß einen ganzen Abend lang aushält. Es zeigte sich jedoch - man konnte, man konnte durchaus.

Ob die Buben das mit „KEINE MACHT DEN DOSEN" aber genauso gut oder gar noch besser hinbekommen? Sie können ja nicht einfach den nächsten Schwung gut abgehangener Melodien nehmen und dann: „Kuckuck, schaut mal, wir können das auf Flaschen pusten!" Da müssten sie schon etwas tiefer in die Trinkkiste greifen.

Wie wär ´s zum Beispiel mit etwas mehr eigenem Material? Gut gecovert ist zwar besser als schlecht selbst geschrieben, aber man kann ja auch versuchen, gut zu covern und gut selbst zu schreiben, am besten in einem ausgewogenen Verhältnis.

Vielleicht könnte noch etwas mehr Aufmerksamkeit auf ´s Instrumentarium gelegt werden. Es gibt doch sicher noch ein paar musikfähige Flaschen mehr als die gängigen Allerweltsexemplare, die bisher zum Einsatz kamen. Ein paar Nummern größer oder auch ein paar Nummer kleiner - da sollte doch was zu finden sein, gerade für den Schlaginstrumenten-Sektor.

Die Klamotten bleiben wie gehabt? Die Bande läuft also weiter in ihren komischen Hemden herum? Und was wird uns so neben der Musik gezeigt, ist da vielleicht eine Weiterentwicklung zu erwarten? Oder hat Peter jetzt noch mehr Sonnenbrillen dabei, bricht Frank irgendwann dramatisch zusammen, geht Fritze wieder auf Flirtreise ins Publikum, dirigiert Endie erneut ein paar „Freiwillige" und muss Möhre weiterhin öffentlich „Cisnullen"? Wir hoffen, es wurde sich da ein bisschen was Neues überlegt.

Wird das Publikum diesmal in Ruhe gelassen oder sind neue Mitmach-Aktionen geplant? Gibt ´s ein Wiedersehen mit den Ploppflaschen? Mobile Kasten-Percussion? Klassische Musik? Aufwändigen Satzgesang? Deutschsprachigen HipHop? Blues? Filmmusik? Schlager? Oder irgendetwas davon nicht?



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Mittwoch, 02. Februar 2011


Comedy um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 12 € / AK 15 €

Alexandra Gauger

Fräulein Cäsar: Atmen, Leute, atmen!


Alexandra Gauger präsentiert:

Fräulein Cäsar, die Aktuelle, die Frau im Spiegel die immer das goldene Blatt vor den Mund nimmt.

Für ihr erstes Programm wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Newcomer- Award 2009 der SpassGesellschaftsAbende. Nun startet sie mit ihrem zweiten und neuen Solo-Programm "Fräulein Cäsar: Atmen Leute, atmen!".

Sie entführt den Zuschauer mit umwerfender Komik, ihrer wundervollen Stimme, sowie ihrem badischen Charme in die schillernd alltägliche Welt des Fräulein Cäsar. Eine Frau voll im Saft ihrer Jahre, mit einem urkomischen Talent die Dinge des Lebens auf einen musikalischen Punkt zu bringen. Sie spricht eben über die Dinge auf die es wirklich ankommt: Aussehen, Abnehmen und Abwrackprämie!

Entwirft das Grimme - preisverdächtige Bildungskonzept von morgen, findet neue Idole, ist ein leidenschaftlicher Fan von Nina Hagen dem Mutterschiff all ihrer Chorknaben und stellt fest, dass die Oper tot ist, Zahngold keine Oper von Wagner
ist und am Ende nur das Fiepen der Hörgeräte übrig bleibt.

Romantisch, laut, klassisch, mal Pop, mal Rock die Vielseitigkeit ihrer stimmlichen Ausdrucksmöglichkeiten reißt einen mit und rührt zu Tränen.

Das Fräulein lernt das Gas geben und wir dürfen alle Zeugen sein.

Ein poetisch- rasanter Musik- Comedy- Abend mit großem Können und Leidenschaft präsentiert.

Große Worte, großer Abend, Vorhang Ende!



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Freitag, 04. Februar 2011


Konzert um 20:30 Uhr im Saal, Eintritt VVK/AK 10,10,- €

Duisburger Philharmoniker

PlayList 4.3 – Martinů, Mahler, Tango!


Das Albhia Klavierquartett ist eigentlich ein ganz normales Klavierquartett. Neben Mahler und Martinů spielen sie an diesem Abend das Klavierquartett des Komponisten Joaquín Turina. Aber da ist noch etwas, das sie interessiert: die Tangos von Piazolla und einige Klavierstücke des spanischen Komponisten Albéniz. Diese gewitzten Stücke haben sie extra für diesen Abend bearbeitet, um ihnen den Klavierquartettsound mitzugeben. Das klingt unüblich? Einfach vorbeikommen und selber entdecken!



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Samstag, 05. Februar 2011


Kabarett um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 10 € / AK 13 €

Kabarett Bundes:Liga

Mit Bernhard Westenberger und Sebastian 23


zwei Künstler – ein Sieger – dein Abend


Leidgeplagter Familienvater trifft auf erfolgreichen Poetry Slammer


Bernhard Westernberger (Finalist Reinheimer Satirelöwe) ist zwar keine aussterbende Spezies, als männlicher Elternteil aber ein schützenswertes Individuum. In seinem Programm „Bis einer weint“ beschreibt der Comedian den Versuch, Familie und Leben in Einklang zu bringen. Wie soll man Kindern Werte beibringen, wenn man selbst Privatfernsehen schaut, wie kann es sein, dass die Kinder schon aus der Pubertät sind, er aber noch mitten drin. Hier ist moderne Erziehung gefragt. So urteilte der Wiesbadener Kurier: „Seine Pointen sitzen, sein Timing ist perfekt.“


Dagegen ist Sebastian 23 einer der bekanntesten und erfolgreichten Poetry Slammer Deutschlands, und trägt meistens Mütze. Seit 2003 hat er sich dieser Form der live vorgetragenen Literatur verschrieben und ist damit in ganz Europa unterwegs. Man sieht ihn aber auch immer wieder im Quatsch Comedy Club, bei Nightwash oder im WDR Funkhaus. Er ist nämlich lustig. Und in beiden Bereichen erfolgreich: Im Mai 2008 wurde er beim Slam-WorldCup in Paris Vizeweltmeister im Poetry Slam, er ist nominiert für den Literaturförderpreis NRW, aber er gewann auch den Bochumer Kleinkunstpreis und ist nominiert für die St.Ingberter Pfanne. Neben seinen Solo-Projekten tourt er mit seiner Slam-Boygroup SMAAT, die im Frühjahr 2008 ihr zweites Abendprogramm bei einer ausverkauften Tour durch den deutschsprachigen Raum präsentierte. Seine Texte sind in zahlreichen Anthologien veröffentlicht (u.a. bei Reclam und S. Fischer) und er hat zwei CDs beim Verlag Sprechstation herausgebracht. Und 2008 hat sein erstes Solo-Programm Premiere. Es heißt „Gude Laune hier!“ Meistens trägt er eine Mütze. Und er mag Wiederholungen.



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Dienstag, 08. Februar 2011


Kabarett um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 13€ / AK 16€

Kai Magnus Sting

Theaterschlachten


Vorhang auf. Drei Türen, zwei Fenster, ein Couchtisch; ein Sofa, zwei Sessel, drei Uhr. Irgendwo bellt ein Hahn und läuft ein Hund. Oder umgekehrt. Auftritt mehrerer Personen. Dann: Tür auf, Tür zu, Telefon klingelt, Curt Flatow. Der Boulevard lebt. Das Welttheater schlägt zurück!


Ist das alles schon Theater oder noch Leben?! Egal: Gekämpft wird immer! Tagtäglich erklingen die Fanfaren zur letzten großen Schlacht.

In seinem neuen Programm THEATERSCHLACHTEN erhebt Kai Magnus Sting das wortgewaltige Schwert gegen unsere Tagträume, Delirien und die bittere Wahrheit.
Hier steht er nun, der große Wüterich des Kabaretts, mitten auf der Bühne des Lebens: Bis wann ist Aufführung, und wann kommt die Zugabe? Und wie viele hat man zu geben?! Wann wird das Stück abgesetzt? Oder gibt’s ungeahnte Verlängerung?

Das Theater unseres Daseins: in aller Dramatik, Komik, Wahnwitzigkeit und Skurrilität. In allen möglichen und unmöglichen Variationen, Inszenierungen und Deutungen. Dazu wird Kai Magnus Sting derartig scharf schießen und genussvoll schlachten, dass es eine Freude ist. Pausenlos und rasendschnell denkt er zu Ende, springt, spielt, schreit und tobt.

Bis zur alles entscheidenden Frage: Warum endet alles beim Griechen?!
Sting am Schluss nach links ab.



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Dienstag, 15. Februar 2011


Lesung um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 14 € / AK 17 €

Jan Weiler

Mein Leben als Mensch


Jan Weiler wurde 1967 in Düsseldorf geboren. Er arbeitete zunächst als Texter in der Werbung und besuchte dann die Deutsche Journalistenschule in München. Anschließend arbeitete er von 1994 bis 2005 als Redakteur, Autor und schließlich Chefredakteur beim Süddeutsche Zeitung Magazin.
2003 entstand aus einer Kurzgeschichte im SZ-Magazin sein erster Roman „Maria, ihm schmeckt’s nicht.“ Das Buch gilt als das erfolgreichste deutsche Romandebüt der letzten zwanzig Jahre, die Verfilmung lief 2009 erfolgreich in den Kinos. 2005 folgte die Fortsetzung „Antonio im Wunderland.“
Seine Bücher gibt es komischerweise nicht auf italienisch, wohl aber auf koreanisch.

Jan Weilers neues Bühnenprogramm enthält die besten Kolumnen der wöchentlichen WAMS-Serie „Mein Leben als Mensch,“ die kürzlich als Buch und Doppel-CD erschien. Da das Personal von „Mein Leben als Mensch“ identisch ist mit jenem der Bestseller „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ und „Antonio im Wunderland,“ gibt es also auch neue Geschichten über den italienischen Gastarbeiter Antonio Marcipane.

„Ein großartiger Schreiber“ (Hamburger Abendblatt)

„Jan Weiler spielt gewitzt mit Sprach– und Nationenstereotypen“ (DER SPIEGEL)

„Witziger als das Buch ist wohl nur das Hörbuch – gelesen vom Autor persönlich“ (Westfälische Rundschau zu Antonio im Wunderland)

„Jan Weiler lesen macht einfach Spaß.“ (Brigitte)



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Samstag, 26. Februar 2011


Comedy um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt frei VVK 12€ / AK 15€

Murat Topal

Tschüssi Copski - Ein Cop packt ein


In seiner ersten Bühnenshow "Getürkte Fälle – ein Cop packt aus" erzählte Murat mit großem Erfolg wahre Geschichten aus seiner erlebnisreichen und oft auch kuriosen Arbeit als Polizist in den sozialen Brennpunkten Berlins. In seinem zweiten Soloprogramm "Tschüssi Copski!" will Murat nun ein Spiegelbild des gesamten bundesdeutschen Alltags auf die Bühne bringen, denn schließlich kann kein Thriller nervenaufreibender sein, als der real existierende Alltag mit seiner brutal-banalen Absurdität – oder?
Einmal mehr schlüpft Murat mit der ihm eigenen starken, körperlichen Präsenz und sprachlichen Wandlungsfähigkeit in zahlreiche Typen und Figuren, wie sie ihm auch als Ex-Cop tagtäglich vor Ort begegnen und erzählt neue Geschichten, die tatsächlich das Leben schrieb – wobei auch hier sein ehemaliger Polizeialltag nicht zu kurz kommt, denn "Tschüssi Copski!" fängt genau da an, wo "Getürkte Fälle" aufhört:
Wegen undurchsichtiger Vorfälle bei einer polizeiinternen Bauchtanz-Vorführung wurde Topal mitsamt seines ihn stets fürsorglich fördernden Chefs sehr kurzfristig und eher unfreiwillig befördert – und zwar direkt aus dem Staatsdienst heraus. Seitdem tourt Murat als Kabarettist und Comedian durch die Republik und versucht, sein Dasein mit der Aufdeckung gesellschaftlicher Missstände zu fristen. Leider hat sein Ex-Chef äußerst intime Kenntnisse über sein Dienstvergehen und ihn dadurch nach wie vor in der Hand...
In "Tschüssi Copski!" bleiben also die bekanntermaßen haarsträubenden 'Spezialaufträge' genauso wenig aus, wie ein Wiedersehen mit weiteren Figuren und Typen aus Murats Mikrokosmos: Sein verklemmt-schüchterner Nachbar Kickbox-Serkan, der unbestechliche Gemüsehändler Üsküdar oder der Ur-Berliner Erotikstar Herr Pasulke gehen in weiterhin ihren meist recht eigenwilligen Beschäftigungen nach.
Murat Topals Reality-Comedy – eine unnachahmliche Mischung aus pointiertem Witz, zündenden Musiknummern und einem gleichermaßen humor- wie liebevollen Blick auf die vielen absonderlichen Typen der Gattung Mensch und deren bisweilen seltsame Rituale...

Regie: Thorsten Sievert - Foto: M. Schmidbauer



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Samstag, 05. März 2011


Kabarett um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 10 € / AK 13 €

Kabarett Bundes:Liga

Mit Joachim Zawischa und Tilman Birr


zwei Künstler – ein Sieger – dein Abend


Rasanter Wortakrobat trifft auf singenden Stand up - Kabarettisten


Den Schalk im Nacken, die Sense auf der Zunge und Komik im Blut – Joachim Zawischa (2. Platz „das schwarze Schaf“ 2009) bügelt nichts glatt, auch wenn Faltenröcke out sind. Der Benzinpreis steigt und das Fernsehniveau sinkt. Es geht drunter und drüber, selbst die Alterspyramide steht Kopf. Mit pointierten Texten und Musik führt Zawischa durch ein Land voller Absurditäten. Vorbei an Sprechblasen abgetakelter Politiker bis hin zu Nordic-Walkern mit Navigationsgerät. „Bissig ist er und spöttisch… ganz nach dem Geschmack des Publikums, das ihn an diesem Abend erst nach zwei Zugaben von der Bühne ließ“, kommentierte die Rhein-Neckar-Zeitung.


Dagegen sind seltsame Länder, komische Menschen und wirre Situationen die Themen von Tilmann Birr (1. Platz Münchener Kaktus 2008). In seiner Darstellung ist er nicht besserwisserisch-politisch und er erklärt auch nicht den Unterschied zwischen Männern und Frauen. Man erfährt, warum man in Berlin besser unfreundlich ist, was passiert, wenn die Erde an einem schwarzen Loch vorbeischrammt und wie man am besten zum Freibier findet. Und er singt - kleine Lieder, die zunächst so harmlos erscheinen und dann doch tief berühren. „Tilman Birrs Sprache ist die einer jungen Generation, die nicht nach Vorbildern schielt. Frech, intelligent und erfrischend authentisch“, schrieb das Oberpfalznet.



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Sonntag, 20. März 2011


Comedy um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 12€ / AK 15€

Ken Bardowicks

Mann mit Eiern


Comedy, Kabarett, Spezialeffekte zur Welt gebracht von Ken Bardowicks

„Es gibt auf dieser Welt wenige Dinge, die so spannend sind wie der Geburtsvorgang eines Kindes. Wie aus dem “Nichts” ein Baby heranwächst und dann geboren wird. Trotzdem möchte ich nicht jeden morgen beim Frühstück Geschichten darüber hören. Obwohl ich keine Kinder habe, weiß ich mehr übers Kinderkriegen als die meisten Schwangeren. Ja, meine Freundin ist Hebamme. Ein Traumberuf, sagen Frauen. Ein Beruf, den ich im Traum nicht machen würde, sage ich. Ich bin Zauberkünstler. Ich beherrsche Kartentricks, kann ebenfalls Dinge erscheinen lassen (ohne lautes Geschrei oder Rückenmarksnarkose) und manchmal auch Gedanken lesen. Trotz aller magischer Fähigkeiten kann ich aber nicht verhindern, dass meine Freundin beim Essen über Dammrisse plaudert, beim Sex ans Telefon geht, oder mitten im Sommer „Ihr Kinderlein kommet“ singt. Was bringt es zu Hause der „Mann mit Eiern“ zu sein, wenn sie die „Frau mit den Eierstöcken“ ist?“


Ken Bardowicks neues Bühnenprogramm „Mann mit Eiern“ handelt von seinem nervenaufreibenden Alltag mit einer Freundin, die von Beruf Hebamme ist. Als Bühnenkünstler ist Ken Bardowicks es gewöhnt, von den Zuschauern beklatscht, bewundert und beneidet zu werden. Aber spätestens, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt, ist das alles Schall und Rauch. Denn dort trifft er jemanden, der mit den wirklich wichtigen Dingen beschäftigt ist. Was also tut ein Kabarettist, dessen Freundin Hebamme ist? Tief durchatmen, gute Miene machen und ein Bühnenprogramm darüber schreiben!

In seinem neuen Solo „Mann mit Eiern“ verrät uns Ken Bardowicks folgerichtig die vielen kleinen Tricks, mit denen er es schafft, angesichts dieser häuslichen Herausforderung seinen Humor zu bewahren: „Ich bin neidisch auf ihren Beruf, weil er so unter die Haut geht. Sie ist neidisch auf meine Arbeit, weil ich sie auf DVD verkaufen kann.“

Ob Sie Zauberei tatsächlich lieben oder hassen, ist bei den Programmen von Ken Bardowicks völlig unerheblich. Wichtig ist, dass Sie gerne viel lachen. Denn bei Ken Bardowicks mischt sich Reales mit Erfundenem, Virtuosität mit Witz, Komik mit Zauberei zu einer Mixtur von unvergleichlicher Leichtigkeit. Verblüffende Effekte bringen das Gehirn zum Rotieren, während gleichzeitig das Herz durch gründliche Zwerchfellmassage revitalisiert wird. Wie das funktioniert, werden Sie richtig verstehen, wenn Sie seine Kunst am eigenen Leib erfahren...

Ken Bardowicks, der das genaue Gegenteil eines abgezockten aalglatten Zauberkünstlers verkörpert, ist in der Kleinkunstszene schon lange kein Geheimtipp mehr. Mit seinen Soloprogrammen „Defekte Effekte“ und „Ich lüge Dich!“ hat er ein angestaubtes Genre zu neuem Leben erweckt und die Grenzen zwischen Kabarett und Zauberkunst eingerissen. Das hat ihm zahlreiche Auszeichnungen und Preise eingebracht. 2003 wurde er bei der Weltmeisterschaft in Den Haag vor 2500 Fachleuten zum weltbesten Stand-up-Magier gekürt, 2004 für den „Prix Pantheon” nominiert und 2005 mit dem Sonderpreis des „Deutschen Kabarettpreises” ausgezeichnet.

„Selten so intelligent gelacht und gestaunt“, urteilte die Abendzeitung in München.

„Ich habe seit zehn Jahren nicht mehr so gelacht.“
„Ich habe die zweite Hälfte kaum sehen können, weil ich Lachtränen in den Augen hatte.“
„Es ist so lustig und gleichzeitig so verblüffend“, sagen die Zuschauer.



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Donnerstag, 24. März 2011


Comedy um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 13 € / AK 16 €

Heinz Gröning

Scheißdrauf – eigentlich bin ich Liedermacher


Nur Nummer Heinz Hits !

Elvis Presley ist der King of Rock’n Roll, Michael Jackson der King of Pop und Heinz Gröning ist der King of Comedy Liedermaching mit Gitarre ohne Verstärkung.
Bei jeder Zugabe wünschen sich die Fans noch einmal einen der großen Hits von Heinz Muttermordgefahr, Fuchs du hast die Gans gestohlen, Kopp in`n Nacken oder mit dem Fliewatüüt ins Takka Tukka Land. Die Liste der gewünschten Lieder ist lang. Auf jeden Fall zu viele für nur eine Zugabe.
Grund genug ins Studio zu gehen und eine CD voller Nummer Heinz Hits zu produzieren und mit den schönsten Liedern und einem Programm voller musikalischer Höhepunkte auf Tour zu gehen.
Und obendrauf gibt es einen Einblick in die musikalische Entwicklung des unglaublichen Heinz mit sehr komischen musikalischen Experimenten aus seiner Frühzeit und das Geheimnis wird gelüftet wie aus einem angehenden Post Punk, Schlager, Rock’n Roll Star der in der Schüler Band die Herzen seiner Mitschülerinnen reihenweise zerdeppert hat am Ende keine Vorbild für Robbie Williams geworden ist sondern einer der lustigsten Comedians Deutschlands.



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Dienstag, 29. März 2011


Comedy um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 14 € / AK 17 €

Emmi & Herr Willnowsky

Staying Alive In Concert


Das Beste aus drei Programmen! Alles was sie schon immer aus dem Leben von Emmi
& Herrn Willnowsky wissen wollten. Ein Parforceritt durch das gesamte musikalische
Repertoire einer einstigen gefeierten Kammersängerin, die sich auch für Songs von
Gitte Haenning und Schoko-Werbejingles nicht zu schade ist. Gibt sie dem Publikum
doch genau das, wonach es verlangt.
Mit ihrem abgründigen Witz schaffen Emmi & Herr Willnowsky die Gratwanderung
zwischen Geschmacklosigkeit und spießiger Entlarvung. Mühelos und temporeich
kommen die beiden vom Alltäglichen ins Absurde, um sich in der Musik für kurze
Zeit zu treffen.
Und hier liegt Emmis wahre Leidenschaft: der Gesang. Auch wenn ihre Stimme nicht
mehr das hält, was Emmi verspricht, singt sie mit Inbrunst und völliger Hingabe,
manchmal dem Herzinfarkt nahe. Gefühlvoll begleitet Herr Willnowsky sie auf dem
Klavier, gibt ihr die Töne vor, die sie nie trifft und unterbricht ihre Darbietungen
gekonnt an eben jenen Stellen, die Emmi besondere künstlerische
Herausforderungen abverlangen.
Sie können nicht miteinander, aber auch nicht ohne einander, und das Publikum hat
seinen Spaß an dieser Hassliebe.
Emmi & Herr Willnowsky, das seltsamste Ehepaar auf Deutschlands Bühnen, sind eine
Ausnahmeerscheinung in der Deutschen Comedy-Szene.



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Donnerstag, 31. März 2011


Kabarett um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 12 € / AK 15 €

Sia Korthaus

Auch Glückskekse krümeln


Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Und was mache ich in der Zwischenzeit? In der Republik ist die große Sinnsuche ausgebrochen und wirft eine Menge Fragen auf:
Kann man als Fuselrolle wiedergeboren werden und bringt mich das Drachenfliegen näher zu Gott oder näher zum Hochspannungsmast? Hängen die wirren Gedanken vor dem Einschlafen mit meinem Tierkreiszeichen zusammen oder mit der Happy Hour an der Cocktailbar (oder doch mit der selbstgemachten Kichererbsenpaste) und kann man aus dem Warensortiment eines Supermarkts auf die Sexualpraktiken des Filialleiters schließen? Und wenn der Weg das Ziel ist, wer stoppt dann die Zeit und welche Sekte passt am besten zu meiner Frühjahrsdiät?
Wir sind auf der Suche nach uns selbst, aber was tun, wenn wir uns selber finden und feststellen, dass schon ein anderer vor uns da war? Wenn die Branche der Lebensratgeber boomt und Hobby-Schamanen die Volkshochschulen bevölkern, darf die Kabarettistin Sia Korthaus nicht fehlen.
Pointenreich und stimmgewaltig geht sie auf eine satirische Sinnsuche durch die Themen unserer Zeit. Erwarten sie keine Antworten, aber Unterhaltung auf höchstem Niveau!

Fotograf: Danny Frede



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Samstag, 02. April 2011


Kabarett um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 10 € / AK 13 €

Kabarett Bundes:Liga

Mit Topas und Obel


zwei Künstler – ein Sieger – dein Abend


Magischer Comedian trifft auf brillianten Parodisten



Topas (1. Platz Hamburger Comedy-Pokal 2010) erforscht die Psyche von Apparaten und wie sie uns auf die Nerven gehen. Er kämpft mannhaft mit Handys, Sprechanlagen und Bewegungsmeldern. Als hauptamtlicher Zauberkünstler findet er außerdem deutliche Worte über die Vermarktung des Nachwuchsdruidens Harry Potter und macht handfeste Vorschläge zum Umgang mit Radarfallen. „Topas der ‚Zauber-Schwabe mit magischem Kabarett’", kommentierte der Kölner Stadt-Anzeiger.



Dagegen erzählt Obel (Finalist Schwelmer Kleinkunstpreis 2008) von unserer Welt, jedoch aus seiner eigenen Sicht: Obel Earth. Dabei lässt er die Zuschauer teilhaben an den wichtigen Dingen der Welt. Fragt, warum das Krümelmonster keine Kekse mehr fressen darf, ob Mario Barth ADHS hat und Rüdiger Hoffmann nicht bemerkt, dass ein Libero erst ein freier Mann ist, wenn er keinen Verein mehr hat... „Dieser Westfale ist der Hammer“, schrieb der Kölner Stadt-Anzeiger.



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Donnerstag, 14. April 2011


Comedy um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 15 € / AK 18 €

Heino Trusheim

Höhepunkt


Die Deutschen ordnen gerne: Comedy zu Comedy und Kabarett zu Kabarett. Hier ein Stapel, dort ein Stapel. „Quatsch!“, sagt Trusheim. Er folgt seinen amerikanischen und englischen Vorbildern und schreitet amüsiert über die Stapel hinweg. Das gesamte Leben geht durch sein goldenes Mikrofon: Sex, Politik, Liebe, Angst und Fußpflege. Oberhalb oder unterhalb der Gürtellinie? Beides ist legitim. Die Gürtellinie trennt nicht, sie hält zusammen. Und Zusammenhalt ist wichtig, denn das
Leben ist kein Blätterturm sondern ein Sturm, der einem von der ersten Windel in der
Krabbelgruppe bis zur letzten im Seniorenstift gehörig um die Ohren weht.
Demütig kann man da werden! Bescheiden! Kleine Brötchen backen. Doch davon wird keiner satt. Also hat Trusheim beherzt ein großes Stück Teig in den Ofen geschoben und pünktlich zum Ende des ersten Jahrzehnts im neuen Jahrtausend
herausgeholt: „Höhepunkt!“. Und genauso wie ein Brot nicht besonders „sein“ muss, um besonders zu „schmecken“, erfindet Trusheim Bühne und Comedy nicht neu. Er führt nur seinen
Stil weiter: ruhig, unaufgeregt, dabei aber dynamisch, gedanklich schnell, mit hoher
Authentizität und wunderbarer Schlichtheit. So redet, spielt und fragt er sich in bester
Stand-up-Manier durch die Themen, die ihn beschäftigen: Wie akquiriert man Selbstmordattentäter? Wie überlebe ich als Mann einen Gang über den Kinderspielplatz? Warum dürfen Schwule Frauen an die Brüste fassen? Wie finde ich meinen Schuh in meiner WLan-Verkabelung wieder? Fragen, die in sich alles bergen: Sieg oder Niederlage. Am Ende meistens lediglich eine Frage der Perspektive: Denn wer glaubt, sein Leben sei arm an Höhepunkten, steht einfach zu weit oben.



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Samstag, 07. Mai 2011


Kabarett um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 10 € / AK 13 €

Kabarett Bundes:Liga

Mit Axel Pätz und Sybille Bullatschek


zwei Künstler – ein Sieger – dein Abend


Musikalischer Sprachvirtuose trifft auf temperamentvolle Rampensau


Eine langjährige Ehe und die Kindererziehung haben Axel Pätz (1. Platz Rostocker Koggenzieher 2009) die dunklen Schluchten des brutalen Alltags offenbart: Vom Alles prägenden Geburtstrauma bis zu den in Endlosschleifen kreisenden Oma-Dialogen in der Seniorenresidenz. Als fachkundiger Lebensberater gibt er Auskunft über die Lagerung von Leichenteilen und der Fly Emirates innewohnende Ressourcenverschwendung bei Krabbenbrötchen. „Unglaublich vielseitig und professionell präsentiert“, kommentierte die Süddeutsche Zeitung.


Dagegen nimmt mit Ehrlichkeit, einer großen Portion positiver Energie und einem Quäntchen Naivität Sybille Bullatschek (Finalistin „Krefelderkrähe“ 2009) die Zuschauer als schwäbische Altenpflegerin mit in ihren Alltag im Altenheim. Und der ist alles andere als langweilig, denn hier ist nichts unmöglich! Dabei spart sie vor allem aktuelle Themen wie den „Pflege TüV“ und den Pflegekräftemangel nicht aus - nimmt sie stattdessen humorvoll auf die Schippe. So urteilte der Kölner Stadt-Anzeiger: „Sie entpuppte sich als grandioser Knaller. Sie gab ihre Pointen so schnell von sich, dass kaum Gelegenheit zum Luftholen blieb.“



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Donnerstag, 12. Mai 2011


Comedy um 20:00 Uhr im Saal, Eintritt VVK 12 € / AK 15 €

Mark Britton

Zuhause bei Britton - Frauen und Kinder zuerst!


Mit Gratis-Tipps zum Familienleben !
Die Familie - ein Hort der Liebe und Besonnenheit in einer hektischen Welt... Von wegen!
Das Kleinkind schwänzt den Kindergarten und fährt im tiefergelegten Bobbycar zur Haribo-Roadshow. Der Teenager überfällt eine Online-Bank mit seiner Playstation. Opi und Omi, aufgeputscht von Klosterfrau Melissengeist, sind auf der Red Bull Senioren-Snowboarding Tour. Und die Eltern sehnen sich nach der romantischen Liebe... Aber die Natur braucht Romeo und Julia nicht mehr - sondern Familienmanager. Heutzutage erfolgreich eine Familie zu führen ist härter, als die Deutsche Bahn an die Börse zu bringen. Die Ironie des Familienlebens besteht darin, es erst zu ertragen, um später in Erinnerungen darin zu schwelgen. Geht es uns nicht allen so? Wir Menschen gehören alle zu einer großen Familie - nur die Nachbarn sind zum Kotzen.
Wenn's um die Familie geht, ist Mark Britton Experte. Von einem Humor-Tsunami vor Jahren über den Ärmelkanal gespült, landete der britische Kabarettist in den Armen einer deutschen Frau. Die Schwiegereltern gab es gratis dazu, aber die Kinder kosten ein bisschen mehr!
Wie fast alle Engländer kann er kein Ikea-Regal zusammenbauen, aber wie wenige ist er in der Lage, Slapstick und Kabarett zu kombinieren und den englischen Humor in seiner Reinform in den deutschen Alltag zu bringen.



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